Dorfrocker bringen 600 Gäste in Partystimmung

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Die Dorfrocker bei der Arbeit.
Die Dorfrocker bei der Arbeit. (Foto: Simon Schneider)
Schwäbische Zeitung
Simon Schneider

Die Band Dorfrocker hat am Samstagabend in der Mehrzweckhalle in Kolbingen für eine ausgelassene Partystimmung gesorgt und mit ihren Songs auf ganzer Linie überzeugt.

Viele der rund 600 Fans und Feierlaunigen reisten im Dirndl und in Lederhosen nach Kolbingen und verwandelten die vollgefüllte Mehrzweckhalle in eine ausgelassene Party mit Oktoberfest-Charakter. Den passenden Sound dazu lieferte das aus Funk und Fernsehen bekannte Trio Dorfrocker. Die drei Brüder Markus, Philipp und Tobias Thomann entpuppten sich direkt als Stimmungskanonen – natürlich in Lederhosen. Gemeinsam mit ihrer Band rissen sie ihr Publikum auf dem Heuberg vom ersten Ton an mit.

Direkt zu Beginn packten die drei Musiker aus ihrem aktuellen Album „Heimat.Land.Liebe“ mit „Daumen hoch“ einen echten Ohrwurm aus. Die Kolbinger waren lautstark und textsicher ohne Anlaufschwierigkeiten dabei: „Daumen hoch für das Leben, Daumen hoch für die Lust“, das ließen sich die Fans nicht zwei Mal sagen und rissen haufenweise ihre Hände Richtung Himmel.

Mit „Vogelbeerbaum“ knüpften sie nahtlos an den stimmungsvollen Auftakt an. Schlager, Volksmusik und Partykracher wechselten sich ab und gönnten dem Publikum keinerlei Verschnaufpause.

Mehrere Lichteffekte und der Schriftzug „Dorfrocker“ auf einer weißen großen Leinwand strahlte durch die ganze Mehrzweckhalle.

Aber auch ohne die markante Aufschrift im Bühnenbild wussten die Partygänger, wer zu Gast war – spätestens bei „Dorfkind“, eine der erfolgreichsten und bekanntesten Nummern der Band. Für die Heuberger war es nicht schwer, sich in die Lyrik dieses Songs hineinzuversetzen, denn „Bei uns kennt jeder jeden und mer is per Du. Mer kann a Gaudi hab'n und wenn mer will sei' Ruh“, traf beim Publikum mitten ins Herz und so waren sich am späten Samstagabend alle über den Refrain einig: „Ich bin a Dorfkind und darauf bin i stolz, denn wir Dorfkinder sind aus gutem Holz“ – so zumindest hallte es mehrfach über den Heuberg. Mit dieser Nummer gelang dem Trio einer der Höhepunkte ihres Konzerts.

Auch in der zweiten Hälfte hatten die Dorfrocker „Wieder alles im Griff“, und platzierten zwischen ihren eigenen Nummern je nach Laune auch so manchen Coversong. Passend zur Region schunkelte das Publikum beim „Donaulied“ reihenweise mit. Mit dem „17. Sommer“ aus ihrer aktuellen Scheibe und vielen weiteren Liedern fiel der Abschied nicht leicht. Bei den Zugaben packten die Thomann-Brüder erneut das „Dorfkind“ aus – diesmal in einer rockigeren Version – und setzten damit den Schlusspunkt eines durchweg gelungenen Konzerts.

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