Zimmerer Teufelsbrut dreht zum 40. Geburtstag auf

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 Ehrungen gab es für die Gründer der Teufelsbrut: Bernhard, Bruno und Volker Au, Klaus Beiser, Joachim Gugel, Uwe Hofstetter, Ra
Ehrungen gab es für die Gründer der Teufelsbrut: Bernhard, Bruno und Volker Au, Klaus Beiser, Joachim Gugel, Uwe Hofstetter, Raily Mink, Joachim Setz und Karl-Heinz Stolz. (Foto: f. dreyer)
Franz Dreyer

Mit einem Jubiläumsabend der Superlative hat die Zimmerer Teufelsbrut am Samstagabend in der Immendinger Donauhalle ihren 40. Geburtstag gefeiert. Eine rappelvolle Halle, ein attraktives Programm und eine super Stimmung waren Attribute der geradezu höllischen Sause. Eine ganze Anzahl befreundeter Zünfte und Narrenvereine erwiesen den stark vernetzten Zimmerer Teufeln ihre Referenz.

Unter den Klängen des Musikvereins setzten gleich beim Einmarsch die große Zahl der Teufel mit dem schaurigen Oberteufel, dem Höllenhund und den Köhlern Akzente und boten mit dem Brauchtumstanz den Einstieg in das mehrstündige Programm. Wortgewaltig hieß Teufel-Chef Julian Wüst viel närrisches Volk und die Honoratioren, an der Spitze Bürgermeister Markus Hugger und die Abordnung der Narrenvereinigung Hegau – Bodensee mit Landvogt Raily Mink willkommen. Ein besonderer Gruß galt dem Patenverein, den Hintschinger Schöntalhasen, der die Teufel 1980 unter die Fittiche genommen hatte und den Vertretern aus Hattingen, die nach ihrer großen Fete wieder laufen können, so Wüst.

Wie es sich bei einem Geburtstag geziemt, durften Glückwünsche nicht fehlen. In Versform zollte der Schultes unter Würdigung ihrer Verdienste der Teufelsbrut großen Respekt. „Das Betteln und Klagen können wir nicht mehr ertragen, deshalb fangen wir an zu planen damit, wenn die 50er-Fete dann kommt diese wird gefeiert in der eigenen Gmond“, so Hugger unter dem Beifall des Saales. Die Glückwünsche der Narrenvereinigung überbrachte Landvogt Raily Mink, der einst Mitbegründer der Teufel und deren langjähriger Vorsitzender war. Hasenchefin Marlis gratulierte mit einem originellen Geschenk, einer Stange frisch gepressten Hasenseich.

Nach den Ehrungen ging, geboten von den Gastzünften, ein tolles Programm über die Bühne. Zum Auftakt präsentierte die Leipferdinger Zunft ihren Bändertanz. Zum Auftritt der Hattinger Gardemädchen meinten Daniel Seeh und Philipp Dornhof, die als große Meister ihres Auftritts durch das Programm führten: „Diese waren zuckersüß“.

Für ihren großen Auftritt mit Brauchtumsvorführung waren die Aulfinger Zundermännle mit der Musikkapelle und dem Narrenrat gekommen. Die feschen Tänzerinnen der Welschinger Rolli-Zunft ließen sich zu einer Zugabe hinreißen. Mit ihren Vorführungen wussten auch die Erzglonker aus Biesendorf zu gefallen. Mit ihrem Showtanz boten die Hewenschreck einen ebenfalls umjubelten starken Auftritt.

Die Blicke des begeisterten Publikums zogen auch die Tänzerinnen von der Biberjohle –Zunft Watterdingen und der Narrenzunft Holzklötzler, Zimmerholz bei denen es hieß: „Hoch hinauf“ auf sich. Den Schlußpunkt der „super geilen Show“ boten unüberhörbar die Ill Basaltos, die ebenso wie Zunftmeister Peter Grieninger den Hewenschreck zum Geburtstag gratulierten.

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