Wieder mehr Babys in Immendingen

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 Beim Immendinger Standesamt im Oberen Schloss wurden im vergangenen Jahr mehr Geburten und etwas mehr Sterbefälle verzeichnet.
Beim Immendinger Standesamt im Oberen Schloss wurden im vergangenen Jahr mehr Geburten und etwas mehr Sterbefälle verzeichnet. Für die Eheschließung an dem malerischen Ort entschieden sich 2018 weniger Paare. (Foto: Jutta Freudig)
Jutta Freudig
Redakteurin

Für die Donaugemeinde Immendingen hat das Jahr 2018 wieder einen neuen Babyboom gebracht. Insgesamt 79 Geburten für Elternpaare aus dem Kernort und den Ortsteilen registrierte das Standesamt des Rathauses. Rückläufig war im letzten Jahr dagegen die Zahl der Paare, die sich vor dem Immendinger Standesbeamten das Ja-Wort gaben. Sie lag bei 46. Verstorben sind 2018 58 Immendinger.

Im Vergleich zu 2017 gab es 2018 bei den Einwohnerzahlen der Gemeinde Immendingen einen leichten Trend nach oben. Laut neuesten standesamtlichen Angaben lag die Zahl der Einwohner in Immendingen, Hattingen, Hintschingen, Ippingen, Mauenheim und Zimmern Ende Dezember bei 6409 Bürgern, 197 davon hatten ihren Nebenwohnsitz in der Gemeinde.

Zwölf Geburten mehr als 2018

Wie das Standesamt des Rathauses in seiner aktuellen Statistik informiert, wurden im vergangenen Jahr zwölf kleine Erdenbürger mehr in Immendinger Familien geboren als noch 2017. Insgesamt waren es 2018 79 Geburten. Im vorletzten Jahr war es eine Geburtenrate von 67 Kindern.

Die Babys wurden zwar größtenteils in den Kliniken der umliegenden Städte geboren, leben jedoch mit ihren Familien in der Gesamtgemeinde. Das weibliche Geschlecht war bei den Geburten deutlich in der Überzahl, denn die Mütter wurden von 46 Mädchen und 33 Jungen entbunden.

Die meisten der neuen Immendinger Babys leben im Kernort: Insgesamt sind es 42 (18 Jungen, 24 Mädchen). Auf die fünf Ortschaften entfielen im Jahr 2018 folgende Geburtenzahlen: Hattingen neun (vier Jungen, fünf Mädchen), Hintschingen zwei (ein Junge, ein Mädchen), Ippingen vier (ein Junge, drei Mädchen, Mauenheim zwei (zwei Mädchen) und Zimmern 20 (neun Jungen, elf Mädchen).

Ebenso wie die Geburtenzahl stieg 2018 die Zahl der Sterbefälle, nur war der Anstieg geringfügiger. Das Jahr über sind 58 Immendinger gestorben, drei mehr als 2017. 23 Verstorbene wurden beim örtlichen Standesamt registriert, die übrigen 35 Sterbefälle des vergangenen Jahres wurden von anderen Standesämtern beurkundet, in deren Zuständigkeitsbereich die verstorbenen Personen zu ihrem Sterbezeitpunkt wohnten.

Abgenommen hat ist im letzten Jahr die Zahl der registrierten Eheschließungen. Beim Immendinger Standesamt gaben sich 2018 insgesamt 46 Paare das Ja-Wort für den neuen gemeinsamen Lebensweg. Im Jahr davor hatten sich noch 56 Männer und Frauen dafür entschieden, beim Standesamt der Gemeinde im Oberen Schloss die Ringe zu tauschen.

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