Vielfalt beim Altweiberrennen wächst

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Irmgard Pfanzelt

Einer der letzten Höhepunkte der Immendinger Straßenfasnet ist das traditionelle Altweiberrennen am Dienstagnachmittag gewesen.

Dazu hatten sich nicht nur viele Zuschauer beim Narrenbrunnen eingefunden. Auch fantasievolle Gefährte waren unterwegs. Während in den Anfangsjahren des Brauchtums lediglich alte Schachteln ihre Schesen mit Inhalt durch die Straßen schoben, hat sich das Bild mittlerweile total gewandelt und die Vielfalt der Gefährte steigert sich von Jahr zu Jahr.

Heuer reichte die Auswahl vom Immendinger Dreigestirn, den Gelbwesten oder dem Daimler Prüfzentrum, über die Jubiläumstorte, die Montagsmaler, die wilden Affen und das MS Spritlerclub, die Hippies, die Il Basaltos, den lang ersehnten Frühling und die putzwütigen Donaugeister.

Zunftmeister Peter Grieninger war in die Rolle des Moderators geschlüpft und stellte die Akteure vor. Viele Aktive der Zunft ließen ihr Häs im Schrank und trugen originell verkleidet, mit und ohne fahrbaren Untersatz, zum guten Gelingen des närrischen Treibens bei. Die Narrenkapelle verwandelte sich in einen Bauernhof. Nach dem Umzug war buntes Treiben am Narrenbrunnen angesagt.

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