Die Geweihten neuen Teufel: Eileen Gehhardt (von links), Selina Schulz, Maren Wieser, Fabian Wieser
Die Geweihten neuen Teufel: Eileen Gehhardt (von links), Selina Schulz, Maren Wieser, Fabian Wieser (Foto: Franz Dreyer)
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Am Dreikönigstag ist die Zimmerer Dorffasnet gestartet. Den Auftakt der närrischen Saison bildete vor der tollen Kulisse des Dorfbrunnens die fünfte Teufelweihe, mitgestaltet vom Musikverein. Ohne dieses zu überstehende närrische Ritual fanden auch in diesem Jahr die neuen Teufel, Eileen Gebhardt, Maren Wieser, Selina Schulz und Fabian Wieser keine Aufnahme in den Stand der Hästräger der Teufelsbrut.

Nach der Begrüßung der großen Zuschauerkulisse durch Teufelchef Julian Wüst waltete Narrenpfarrer Daniel Seeh seines Amtes und sprach die Verse, basierend auf den Elementen Wasser und Feuer. „Es gelte bei den jungen Närrinnen und Narren das teuflische Feuer zu entfachen.“ Die Sage um das teuflische Treiben der Köhler mit den Klosterfrauen zu Amtenhausen, auf welche die Teufelsbrut zurückgeht, wurden den Anwärtern von Köhler Eckard Keller eingepredigt.

Zudem wurde ihnen symbolisch Feuer überreicht, indem man ihnen das Gesicht schwärzte. Und überprüfte das Lodern der Flammen mit dem Ergebnis: „Das Feuer brennt“. Der Höllenhund (Patrick Brunner) wusch mit Brunnenwasser die Gesichter des Nachwuchses rein. In die Zeremonie wurden auch die Gründungsmitglieder Klaus Beiser, Joachim Gugel, Raly Mink, Joachim Gugel und Joachim Setz einbezogen.

Narrenpfarrer Seeh konnte die Weihe vollziehen, nachdem die neuen Teufel zuvor ihre Gründe für den Beitritt erklärt hatten. Mit dem Schwur auf den Oberteufel (Daniel Vögele) erklärten die Geweihten ihre Zugehörigkeit zur Brut.

Mit der „Ode an die Jugend“ bereicherten die Devil Patres Singers das Ereignis. Vom Oberteufel erhielten die neuen Mitglieder die zuvor geweihten Teufelsmasken und die für das närrische Treiben erforderlichen Utensilien. Wortgewaltig entsandte Narrenbolizist Bruno Au dann auch die Losverkäufer mit vielen guten Ratschlägen.

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