Schlag Mitternacht gingen die Akteure von der Bühne

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 Mit „Celluite – Gott schuf uns mit Dellen“ setzt die Tanzgruppe in Hintschingen Akzente.
Mit „Celluite – Gott schuf uns mit Dellen“ setzt die Tanzgruppe in Hintschingen Akzente. (Foto: Franz Dreyer)

Mit der Verlegung des Bunten Abends vom Sonntag auf den Freitag hat der Narrenverein Hintschingen ein Experiment gewagt – und das ging auf. Günter Kehm, der durch das Programm führte, versprach: „Es wird das längste Programm seit Jahren.“ Erst Schlag Mitternacht gingen die letzten Akteure von der Bühne.

Das Motto lautete: „Hexerei und Magie, in Hintschingen wird’s zauberhaft wie no nie.“ Glimpflich davon kam Uwe Häfele beim Narrengericht. Als Strafe dafür, dass er schon seit zwei Jahren ein Hintschinger ist und immer noch nicht Mitglied im Narrenverein, muss er den Narrenrat beim Hasesamstig 2020 frei halten.

Eine Gruppe mit dem Zauberer Merlin (Manfred Saur) wagte einen Blick in die Zukunft der Narretei. Da fuhr leidenschaftlich wie gewohnt der Schultes Hugger auf die Bühne mit der von Narrenhand gefertigten Standarte „Oberbürgermeister von Immendingen und Geisingen“. Mit ihrem heißen Tanz „Cellulite – Gott schuf uns mit Dellen“ setzten unter anderm Anna Aman, Carolin Aschmann und Ine Krukenberg Akzente.

Als originell erwies sich das Drama um die Schlacht vom Ölibuck. Dann stieg die Hasemotter Marlies Aschmann als Stammtischlerin, zuvor schon bei vielen Auftritten auf der Bühne, in die Bütt und lief bei den humorig erzählten großen und kleinen Begebenheiten und Missgeschicken im Ort zur Hochform auf. Zum krönenden Abschluss gaben die „Rebstock – Elke“, Aktive der Familien Elsässer/Keller, mit ihrem flotten Tanz alles.

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