Planung für Brückenbau vergeben

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Die Brücke über den Weisenbach ist marode und muss erneuert werden. Der Gemeinderat hat jetzt die Planungsarbeiten vergeben.
Die Brücke über den Weisenbach ist marode und muss erneuert werden. Der Gemeinderat hat jetzt die Planungsarbeiten vergeben. (Foto: Freudig)

Die Weisenbachbrücke in der Immendinger Ortsmitte, über die die zentrale Hindenburgstraße führt, soll möglichst bereits im kommenden Jahr erneuert werden. Die Hauptträger des Übergangs sind marode, so dass er schon seit September 2017 nur noch in der Mitte und mit reduzierter Tonnage befahrbar ist. Der Gemeinderat vergab jetzt erste Planungsleistungen für den Neubau, für den sich die Gemeinde Fördermittel erhofft.

Bei der Brückenprüfung in der Gemeinde im Jahr 2017 war festgestellt worden, dass sich die Weisenbachbrücke im Verlauf der Hindenburgstraße in einem sehr schlechten Zustand befindet. Die maroden Hauptträger der Brücke verlaufen an den Außenseiten. Um diese zu entlasten, hatte das Ortsbauamt in der Folge angeordnet, dass die Fahrbahn auf eine Fahrspur in der Mitte der Brücke reduziert wird. An den Außenseiten erfolgte eine Sperrung. Außerdem wurde die Nutzlast der Weisenbachbrücke auf sechs Tonnen begrenzt. Seither können unter anderem keine Busse mehr zur Haltestelle vor dem Kindergarten fahren.

Förderprogramm könnte Brückenbau unterstützen

Den ersten Schritt zur Behebung des Brückenproblems unternahm der Gemeinderat nun in seiner jüngsten Sitzung. „Jetzt geht's tatsächlich los“, erklärte Bürgermeister Markus Hugger und sagte, die Gemeinde habe das Ziel, die Weisenbachbrücke im kommenden Jahr zu erneuern. Laut Ortsbaumeister Rainer Guggemos kommt der Gemeinde dafür ein neues Förderprogramm für kommunale Brücken entgegen, aus dem Zuschüsse beantragt werden sollen.

Der Gemeinderat vergab die Objektplanung, Tragwerksplanung und Vermessung, das heißt die Planung bis hin zur Vorbereitung der Vergabe, an das Ingenieurbüro Breinlinger aus Tuttlingen.

Das Honorar beläuft sich auf 65 380 Euro. Für die Planungskosten der Weisenbachbrücke sind 80 000 Euro im aktuellen Gemeindeetat vorgesehen. Nach der Vergabe will das Ortsbauamt die Planung nun so steuern, dass eine wasserrechtliche Erlaubnis frühzeitig beantragt werden kann.

Außerdem soll die Kostenberechnung für das Projekt erfolgen, so dass entsprechende Mittel im Haushalt 2019 eingeplant werden können. Wegen des schlechten Zustands der Brücke sei die Gemeinde im Zugzwang, unterstrich Ortsbaumeister Guggemos.

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