Immendinger Holzbaufirma investiert insgesamt 2,3 Millionen Euro in Neubau

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Die Belegschaft von Zeller & Jochum Holzbau Immendingen in der neuen Holzbaufertigungshalle. Links die Geschäftsführer Birgit Z
Die Belegschaft von Zeller & Jochum Holzbau Immendingen in der neuen Holzbaufertigungshalle. Links die Geschäftsführer Birgit Zeller-Jochum und Harald Jochum mit Tochter Katharina und Sohn Marius. In der Mitte (sitzend) ist Edmund Sterk zu sehen, er i (Foto: Jutta Freudig)
Schwäbische Zeitung
Jutta Freudig

Die Zeller & Jochum Holzbau GmbH stellt demnächst ihr neues Betriebsgebäude fertig, das sie im Immendinger Gewerbegebiet „Donau-Hegau“ realisiert hat. Der Neubau des Unternehmens besteht aus einer technisch und energetisch ausgereiften Holzbaufertigungshalle und einem hochmodernen Bürogebäude, für die der Zimmereibetrieb einschließlich Grundstück und Erschließung 2,3 Millionen Euro investiert hat.

Die Zeller & Jochum Holzbau GmbH, ein seit 1932 familiengeführter Handwerksbetrieb, der sich in drei Generationen zum modernen mittelständischen Unternehmen entwickelt hat, wird von Geschäftsführerin Birgit Zeller-Jochum und Zimmermeister Harald Jochum geleitet. Die Firma wurde einst von Franz Zeller in Ippingen gegründet. Mit Sohn Marius, seit 2017 ebenfalls Zimmermeister, ist die Nachfolge gesichert.

Der Zimmereibetrieb war bis zuletzt am seit 1961 bestehenden Firmenstammsitz an der Bachzimmerer Straße in Immendingen angesiedelt. Fehlende Expansionsmöglichkeiten und Aussicht auf eine erfolgreiche Aussiedlung aus der engen örtlichen Gemengelage führten zur Entscheidung, den Unternehmensneubau im Gewerbegebiet „Donau-Hegau“ zu erstellen.

Im Herbst 2016 wurde mit der Realisierung des neuen Firmenkomplexes begonnen. An der Hardstraße entstanden eine 1350 Quadratmeter große Holzbaufertigungshalle mit Lagerräumen sowie ein separater, zweistöckiger Bürokomplex. In den Lagerraumkomplex wurde eine Heizung mit einem 13 Meter hohem Spänesilo integriert. Für das von April 2017 bis Frühjahr 2018 fertiggestellte Projekt erhielt das Unternehmen einen Zuschuss von 200 000 Euro aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum und aufgrund eines Antrags beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle weitere 16 900 Euro für die raumlufttechnische Anlage und Wärmerückgewinnung.

Die Holzbaufirma besteht aus den Geschäftsführern, zwei Meistern, acht Gesellen, zwei Auszubildenden, einer Aushilfe und einem Techniker/Planer.

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