Jutta Freudig
Redakteurin

Bei der ersten Sitzung des Ortschaftsrats 2019 stellte Ortsvorsteher Roland Leiber die in diesem Jahr in Hattingen geplanten Maßnahmen und Investitionen vor. Vorgesehen sind unter anderem Verbesserungen auf dem Friedhof. Eine Reihe von Zuhörern nutzte die Gelegenheit der ersten Beratung, um Anregungen zu Hattinger Themen zu geben und Fragen zu stellen.

Angesprochen wurde beispielsweise die seit einiger Zeit ausgefallene Beleuchtung des Hattinger Kirchturms. Zusammen mit anderen Arbeiten an der Straßenbeleuchtung solle das Problem behoben werden, sagte Ortsvorsteher Leiber zu.

Kritik: Schlechte Gehwege nach Glasfaser-Verlegung

Sehr kritisch äußerten sich die Zuhörer auch zu der Vorgehensweise der Baufirma, die für die Breitbandinitiative Tuttlingen die Glasfaserkabel in Gehwegen verlegt hat. Der aufgefüllte Boden sei zu wenig verdichtet worden, die wieder eingesetzten Pflastersteine nicht mehr richtig befestigt. Daher hätten sich an etlichen Stellen Unebenheiten ergeben. Bürgermeister Markus Hugger und Ortsvorsteher Leiber gingen davon aus, dass nach dem Winter eine Begehung stattfindet und die Setzungen oder Schäden behoben werden.

Wie Leiber in seinem Jahresrückblick erläuterte, habe der Kindergarten seine Notrutsche erhalten, der Sportverein einen Rasentraktor, auf dem Gehweg an der Birkenstraße sei der Feinbelag aufgebracht worden, die Haubergstraße beim Gasthaus „Hauser“ habe eine neue Randeinfassung bekommen und auf dem Friedhof wurden Planierungen und Rasenarbeiten vorgenommen. „Außerdem hat die Gemeinde die Hofstelle Letzgus gekauft“, so Leiber weiter.

Für den Abriss und die Neuverwendung des Grundstücks für drei bis vier neue Bauplätze wolle man 2020 einen Antrag auf Fördermittel aus dem Entwicklungs-Programm Ländlicher Raum stellen. Schließlich hat die Verwaltung laut Leiber entsprechend einer Nachfrage im Oktober 30er-Zonen für Hattingen beim Landratsamt beantragt. „Außer der Haupt- und der Breitstraße werden alle anderen Straßen als Tempo-30-Zonen ausgewiesen“, sagte der Ortsvorsteher.

Neuer Ballfangzaun für den Hattinger Sportplatz

In diesem Jahr erhält der Hattinger Sportplatz einen neuen Ballfangzaun und der Clubheim-Parkplatz wird gerichtet, die neuen Orteingangstafeln werden angebracht, die Platten und die Einfassungen an der Einsegnungshalle gerichtet und das Projekt am ehemaligen Letzgus-Gebäude an der Kirchstraße vorbereitet. Leiber hofft auch, dass sich weitere innerörtliche Leerstände auftun, die aufgekauft werden können, um sie nach dem Abbruch als neue Bauplätze zu nutzen.

Schließlich erhält Hattingen 2019 noch die Baumscheibengräber, deren Schaffung gewünscht wurde. Für insgesamt zwei Baumscheiben, in deren Mitte ein Baum oder eine Stele komme, werde man einen Platz auswählen, so Leiber. Aus den Reihen des Ortschaftsrats wurde noch die Frage angesprochen, wie man die beengte Raumsituation der Hattinger Feuerwehr in der Witthohhalle verbessern könnte. Hierzu wird die Ortsverwaltung zeitnah ein Gespräch der Wehr und des Musikvereins anberaumen, der ebenfalls in der Halle probt. Ferner will man nach Unterstellmöglichkeiten Ausschau halten.

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