Feuer verursacht Millionenschaden in metallverarbeitendem Betrieb

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Landesdienst Baden-Württemberg

In der Nacht von Freitag auf Samstag hat es in einem metallverarbeitenden Betrieb in Immendingen an der Bachzimmerer Straße gebrannt. Der Schaden wird auf rund eine Million Euro geschätzt.

Gegen 3.20 Uhr wurde in dem Betrieb Feuerschein und starker Rauch wahrgenommen, sodass die Feuerwehren aus Immendingen mit Teilorten, Geisingen, Tuttlingen und Trossingen ausrückten. Diese konnten ein Übergreifen auf andere Gebäudeteile verhindern. Verletzt wurde dabei niemand.

Gegen Morgen war der Brand laut Angaben der Polizei gelöscht. Allerdings stürzte offenbar in der Nacht von Samstag auf Sonntag ein Teil des Daches ein, wie Winfried Heitzmann, Abteilungskommandant der Feuerwehr Immendingen, auf Nachfrage unserer Zeitung berichtet. Samstagabend, gegen 23 Uhr, sei er selbst noch vor Ort gewesen, da sei alles in Ordnung gewesen. Durch den Dacheinsturz sei dann aber offenbar mehr Luft an die Brandstelle gelangt, wodurch sich an zwei Stellen das Feuer neu entfacht habe. Seit Sonntagmorgen, 9.30 Uhr, seien seine Kameraden mit den Nachlöscharbeiten vor Ort beschäftigt. Der Einsatz werde wohl noch ein paar Stunden dauern, sagte Heitzmann am Sonntagmittag. „Das Problem ist, dass wir nicht hinein können, weil das Gebäude extrem einsturzgefährdet ist.“

Als Ursache für den Brand geht die Polizei laut Heitzmann Stand jetzt von einem technischen Defekt aus. Besonders bitter: Bereits im Juli hatte es in dem Betrieb gebrannt. Ein technischer Defekt hatte dazu geführt, dass eine der Maschinen Feuer fing. Ein kleiner Junge habe die Feuerwehr, die an diesem Tag ihre Probe hatte, informiert und dadurch ein Ausbreiten des Brandes verhindern könnte, hatte Heitzmann damals im Gespräch mit unserer Zeitung berichtet. 30.000 Euro hatte der Schaden im Juli betragen. Dieses Mal rechnet die Polizei mit rund einer Million Euro.

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