Festliches Flair beim Weihnachtsmarkt

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Jutta Freudig
Redakteurin

Wenn 21 Holzhäuschen und festlich dekorierte Stände locken, fröhliche Kinderstimmen das Lied „In der Weihnachtsbäckerei“ singen, der große Christbaum und der Weihnachtsstern leuchten und sich vor dem Schloss die Besucher drängen – dann ist wieder Immendinger Weihnachtsmarkt. Zum 34. Mal führte der Bund der Selbständigen (BdS) die Veranstaltung am Wochenende in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Immendingen durch.

Am Samstag strömten die Gäste, bedingt durch das frühlingshafte Wetter in Scharen über das Marktgelände, genossen das Angebot für Magen und Gaumen und wählten unter vielen kunsthandwerklichen Waren Weihnachtsgeschenke aus. Am Sonntag besuchten vor allem Familien den Markt. Vor einer großen Zuhörerkulisse eröffnete der Chor des Kindergartens St. Josef unter Führung von Kindergartenleiterin Danja Kossmann und unter Leitung von Silke Schuler mit einem gelungenen Auftritt den Weihnachtsmarkt.

Bereits die 34. Auflage

Der BdS-Vorsitzende, Martin Betsche, freute sich zu Beginn über die gute Besucherresonanz. Die Aussteller der Veranstaltung hätten wieder ein vielseitiges Angebot an ihren Ständen, so Betsche, der das Engagement würdigte. Sein Dank galt der Gemeinde für ihre Unterstützung bei der Durchführung des Markts. Für die Bereitschaft des BdS, nun schon im 34. Jahr den Weihnachtsmarkt zu organisieren, dankte Bürgermeister Markus Hugger. Auch er lobte die Marktteilnehmer, die Mitwirkenden beim Rahmenprogramm und den Bauhof für seinen Einsatz und wünschte den Besuchern einen guten Start in die Advents- und Weihnachtszeit sowie ins neue Jahr.

Der Schulchor der Schlossschule unter Führung von Schulleiterin Julia Wollenhöfer und unter Leitung von Franziska Schmitt setzte das Programm fort, das am Samstag durch die Alphornbläser unter Leitung von Edwin Frank beendet wurde. Die Besucher hatten währenddessen Gelegenheit, sich an den Ständen vor dem Schloss und im Schlossinnenhof umzuschauen. Im Hof des Kindergartens bot der BdS-Ortsverband wieder einen Christbaumverkauf an, den Wolfgang Sterk organisiert hatte. Bis in die Nacht hinein riss der Besucherstrom auf dem Weihnachtsmarkt nicht ab.

Am Sonntag bestand bereits am dem Morgen Gelegenheit zu einem Rundgang zwischen den Ständen. Die Gemeindemusikkapelle spielte am frühen Nachmittag weihnachtliche Weisen. Kinder konnten mit dem Feuerwehrauto fahren. Führungen im direkt beim Marktgelände befindlichen Heimatmuseum leitete Franz Dreyer.

Höhepunkt des Nachmittags war der Besuch von St. Nikolaus und Knecht Ruprecht auf dem Markt. Wie immer waren die Beiden von Kindern umlagert, die auf deren kleine Gaben warteten. Nach zwei abwechslungsreichen Tagen endete der Markt im Schein der Lichter vor dem Oberen Schloss.

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