Fast 400 Werkreal- und Realschüler beteiligen sich an drei Projekttagen

Lesedauer: 3 Min
Die richtigen Griffe beim Ringen zeigt Jugendtrainer Ulrich Hezel vom SV Dürbheim den Schülern, die sich an den Projekttagen zum
Die richtigen Griffe beim Ringen zeigt Jugendtrainer Ulrich Hezel vom SV Dürbheim den Schülern, die sich an den Projekttagen zum Thema „Olympia ruft: Mach mit!“ beteiligen. (Foto: Jutta Freudig)

Im Mittelpunkt der schulübergreifenden Projekttage der Reischach-Realschule Immendingen zum Thema „Olympia ruft: Mach mit!“ stehen Wertevermittlung, respektvolles und faires Miteinander sowie Spaß durch Bewegung. Rund 400 Schüler der Klassen fünf bis zehn beteiligen sich an der Aktion, die am Mittwoch begann und noch bis zum Freitag dauert. 19 unterschiedliche Projekte wurden auf die Beine gestellt.

„Ziele der Projekttage sind die Stärkung der Schulgemeinschaft, der Ausbau des sozialen Lernens, die Förderung von Kompetenzen und des Selbstbewusstseins der Schüler und ihrer eigenen Stärken.“ So beschreibt dies Realschullehrerin Julia Frey. Direkt unterstützt wird sie bei der Leitung der Projekttage durch die Lehrer Andreas Wolfmüller, Thomas Kovar, Lisa Pillat, Daniela Stoffler und Matthias Zimmerlin. In den altersgemischten Projektgruppen betreuen jedoch sämtliche Lehrer der Werkreal- und Realschule die Schüler.

Die Themen der Projekttage sind durchaus nicht nur sportlich angelegt. Unter anderem wird Folgendes angeboten: „Paralympics“, „Die olympische Fahne“, „Wir erstellen eine Olympia-Zeitung“, das Ablegen des Deutschen Sportabzeichens, Tischtennis, „Auf den Spuren der ersten Olympiade“, der Wettbewerb „Vielfalt Bunterleben“, „Akrobatik - einmal um die Welt“, „Film ab! - Olympische Trickfilme“, Pausenhofgestaltung, ein Erste-Hilfe-Kurs für Anfänger, Fechten, Ringen und „Highland Games“.

Fachliche Begleitung

Übungsleiter und Referenten von außerhalb sorgten für eine besonders authentische und fachliche Begleitung der Projekttage. So waren unter anderem Ulrich Hezel vom SV Dürbheim (Ringen), Gerda Münch vom Fechtclub Immendingen (Fechten), Manuela Hipp vom Projektträger Symbioun (Bewegungsworkshop), Christine Heß und Anja Behnke von der Tuttlinger Lebenshilfe (Rollstuhl-Parcours) sowie Fachleute vom DRK Tuttlingen (Erste-Hilfe-Kurs) und der Arena Geisingen (Inlineskaten) beteiligt.

Das Wetter spielte am Mittwoch bei den Olympia-Projekten nicht so richtig mit. Eine ganze Reihe der Aktionen, die wie bei einer echten Olympiade hätten im Freien stattfinden sollen, mussten wegen der unbeständigen Witterung und der nassen Sportanlagen in die Sporthallen verlegt werden.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen