Entwicklung der Pandemie bestimmt das Wanderjahr

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Der Pandemieverlauf wird auch in diesem Jahr die Aktivitäten des Schwarzwaldvereins bestimmen.
Der Pandemieverlauf wird auch in diesem Jahr die Aktivitäten des Schwarzwaldvereins bestimmen. (Foto: Franz Dreyer)
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In „normalen Zeiten“ würde der Wanderplan des Immendinger Schwarzwaldvereins für das Jahr 2021 längst vorliegen. Da aber keine normalen Zeiten sind, ist dies aus Sicht der Vereinsverantwortlichen bedauerlicherweise nicht der Fall. Bei der Vereinsleitung gibt es zwar grundlegende Überlegungen, welche Treffen, Wanderungen und Veranstaltungen geboten werden könnten. „Aber derzeit geht es situationsbedingt nicht anders, als abzuwarten, bevor eine Drucklegung erfolgen kann“, muss die Vorsitzende, Irmgard Wintermantel, einräumen.

Das Coronavirus hat im vergangenen Jahr das Vereinsleben stark verändert. Die traditionelle Winterwanderung konnte gerade noch angeboten werden. Dann kamen jedoch alsbald die Einschränkungen. Nicht einmal die Jahreshauptversammlung, in der Wahlen anstanden, konnte abgehalten werden. Aktivitäten waren auf einmal nicht mehr möglich. Für die Vorstandsmitglieder war es das oberste Gebot, die Vereinsmitglieder keiner Gefahr auszusetzen und auch keine Infektionen in die Bevölkerung hinauszutragen. Diesen Vorsichtsmaßnahmen fielen auch alle geplanten Freitagstreffs zum Opfer. Für die Mitglieder war dies eine sehr betrübliche Situation, da die Aktivitäten für viele einen wichtigen Beitrag zum Kontakt und Gedankenaustausch bedeuten.

Als sich mit der warmen Jahreszeit die Situation etwas entspannte, war es verantwortbar, aus dem ambitionierten Programm doch einige Aktivitäten umzusetzen: Wilhelm Werner Hiestand führte durch die Kreisstadt und den neuen Bürgerpark. Michaele und Achim Mink boten eine Wanderung auf dem Eichberg- Rundweg. Es folgte die von Nicole und Sven Burkart organisierte Reblandfahrt. Nach der Wanderung zur Ruine Waldau mit Irma und Hendrik Killi am 11. Oktober war dann endgültig Schluss, der zweite Lockdown setzte ein.

Hoffnungsvoll wird nun auf das Wanderjahr 2021 geschaut. An Ideen fehlt es nicht, doch man geht nicht davon aus, dass die ersten Wanderungen alsbald wieder gestartet werden können. Der Pandemieverlauf wird weiter vorgeben, wann und welche Vereinsaktivitäten möglich sein werden. Jedenfalls ist Vorsicht geboten, da nach bisherigen Erfahrungen ein Großteil der Aktiven des Alters wegen zur Risikogruppe zählt.

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