Das passiert derzeit auf der Baustelle der Verbandskläranlage in Immendingen

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 So sieht der Rohbau für die vierte Reinigungsstufe von oben aus.
So sieht der Rohbau für die vierte Reinigungsstufe von oben aus. (Foto: Rapp)

Pilotprojekt erhält hohe Förderung

Die Verbandskläranlage in Immendingen säubert das Wasser der Gemeinde Immendingen und der Stadt Geisingen. Mit Hilfe von granulierter Aktivkohle können künftig unter anderem Medikamentenreste oder Kontrastmittel herausgefiltert werden. Der Gemeindeverwaltungsverband (GVV) Immendingen/Geisingen sieht sich mit der Realisierung des Projekts als Vorreiter, was die künftige Reinigung von Abwasser angeht. Denn wie Immendingens Bürgermeister und Vorsitzender des GVV, Markus Hugger, vor einiger Zeit sagte, handle es sich um die erste Neuanlage dieser Art in Baden-Württemberg. Entsprechend hoch ist die Förderung des Landes mit knapp 3,4 Millionen Euro.

Eine auslaufende Betriebserlaubnis brachte das Projekt auf den Weg. Wie Hugger damals erklärte, muss die Kläranlage höhere Anforderungen erfüllen, weil sie das gereinigte Abwasser über die Donau in den Trinkwasserspeicher einleitet. Im März wurden die Rohbauarbeiten mit einem Volumen von 1,6 Millionen Euro vergeben. Im Mai wurde dann der Spatenstich für das insgesamt etwa 4,5 Millionen Euro umfassende Projekt gesetzt.

Künftig soll granulierte Aktivkohle sogar Medikamentenreste aus dem Abwasser der Verbandskläranlage herausfiltern können. Bis es soweit ist, müssen aber noch einige Arbeitsstunden aufgewendet werden.

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Pilotprojekt erhält hohe Förderung

Die Verbandskläranlage in Immendingen säubert das Wasser der Gemeinde Immendingen und der Stadt Geisingen. Mit Hilfe von granulierter Aktivkohle können künftig unter anderem Medikamentenreste oder Kontrastmittel herausgefiltert werden. Der Gemeindeverwaltungsverband (GVV) Immendingen/Geisingen sieht sich mit der Realisierung des Projekts als Vorreiter, was die künftige Reinigung von Abwasser angeht. Denn wie Immendingens Bürgermeister und Vorsitzender des GVV, Markus Hugger, vor einiger Zeit sagte, handle es sich um die erste Neuanlage dieser Art in Baden-Württemberg. Entsprechend hoch ist die Förderung des Landes mit knapp 3,4 Millionen Euro.

Eine auslaufende Betriebserlaubnis brachte das Projekt auf den Weg. Wie Hugger damals erklärte, muss die Kläranlage höhere Anforderungen erfüllen, weil sie das gereinigte Abwasser über die Donau in den Trinkwasserspeicher einleitet. Im März wurden die Rohbauarbeiten mit einem Volumen von 1,6 Millionen Euro vergeben. Im Mai wurde dann der Spatenstich für das insgesamt etwa 4,5 Millionen Euro umfassende Projekt gesetzt.

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