„Wenn Engel reisen“: Nicht nur ein Programmpunkt, sondern auch Kostümprämiengewinner.
„Wenn Engel reisen“: Nicht nur ein Programmpunkt, sondern auch Kostümprämiengewinner. (Foto: Franz Dreyer)

Auf eine Reise um die Welt ist der Radsportverein Edelweiß beim Radlerball in Mauenheim gegangen. Mit Ideenreichtum und närrischer Gaudi zauberten vorwiegend die Sportgruppen der Radler ein cooles Programm auf die Bühne der Alpenblickhalle. Das Motto bot eine Fülle von möglichen Darbietungen, die raffiniert umgesetzt wurden.

Als Matrose, später Saftschubse, kündigte Dirk Böttger die Auftritte an. „Wenn Engel reisen wird das Wetter schön“, sang und tanzte die Mädchensportgruppe. Doch es kam die Erkenntnis: „Sonnenstrand und Cocktail in der Hand wären toll, wäre unser Geldbeutel voll“.

Die Landjugendgruppe flog mit ihrem Raumschiff Enterprise in die weite Welt und legte das in einem flotten Tanz auf das Parkett. Die Mittwochsradler landeten mit ihrer, die Bühne füllenden Air „RSV“, in Mauenheim und fragten sich, wo sie da hingekommen sind. Nicht nur der Pilot, auch die Passagiere boten Glanzleistungen. Jubel brandete auch beim Auftritt von Präsident Trump auf. Mit „Es gibt kein Bier auf Hawaii“ wurde das närrische Publikum mitgerissen.

Um das nicht glossierte Dorfgeschehen, das wegen Krankheit ausfiel, aufzufangen, setzte Jacqueline Trolda, spontan eine Idee um: Ein Indianerstamm spürte Pierre Trolda auf, band ihn an den schön gestalteten Marterpfahl und tanzte vor Freude zu dem Lied in das das närrische Publikum einstimmte: „Das war der Häuptling der Indianer“.

Bei der Maskenprämierung machten die Engel-Reisen-Gruppe und die Landjugend, verkleidet als Mexikanerinnen, das Rennen.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen