Wintermarkt schrumpft

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Das beste Geschäft machten die Verköstigungsstände.
Das beste Geschäft machten die Verköstigungsstände. (Foto: R. Moosbrucker)
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Der Wehinger Wintermarkt am Samstag hat in diesem Jahr zumindest seinem Namen Ehre gemacht. Es herrschte ideales Wetter, trotz heftiger Schneefälle am Vortag. Ein bisschen kalt, aber durchaus geeignet für einen Bummel durch die Wehinger Ortsmitte.

Allerdings schrumpft das Marktangebot immer mehr. So ist es auch kein Wunder, dass die Magnetwirkung dieses Hauptmarktes im Jahr zusehends nachlässt. Beim genaueren Hinsehen konnte man schon noch Besucher aus den Nachbargemeinden, sogar aus Gosheim, treffen.

Irmgard Gruler aus Gosheim meinte sogar: „Wenn in Wehingen Wintermarkt ist, dann muss man einfach hin“. Wintersachen waren am stärksten gefragt, allerdings dürften die Einnahmen keine Rekordwerte angenommen haben. Da sah es bei jenen Anbietern noch am besten aus, die auf den Hunger oder den Durst der Marktbesucher bauten. Hier waren der Tennisclub Heuberg, die Jugendfeuerwehr, das Jugendrotkreuz und die Jugend des Musikvereins Wehingen beliebte Anlaufstationen.

Der Fanfarenzug stand im Zentrum des Marktgeschehens und offerierte seinen berühmten Jägertee. Ein bisschen abseits platziert war die Mannschaft des VDK, die sich lieber in einer Laube eines Gönners Schutz suchte, um ihre Leckereien feil bieten zu können. Wie lange es diesen Markt noch geben wird, ist ungewiss. Manch einer fragt sich, warum es beispielsweise im ländlichen Leidringen immer noch ein hoher Festtag ist, an dem die Menschen in den Ort drängen. An solche Verhältnisse können sich nur noch die älteren Wehinger erinnern. Ein bisschen Morgenluft schnuppern konnten die Wehinger Einzelhandelsgeschäfte, die eine höhere Kundenfrequenz als an normalen Samstagen verzeichneten.

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