Bürgermeisterstellvertreter Alfred Sieger und Hans Dreher, Bürgermeister Hans Marquart, Josef Bär und Bürgermeisterstellvertret
Bürgermeisterstellvertreter Alfred Sieger und Hans Dreher, Bürgermeister Hans Marquart, Josef Bär und Bürgermeisterstellvertreter Alfons Huber bei der Vertragsunterzeichnung. (Foto: Gemeinde Reichenbach)
Schwäbische Zeitung

Mit einem erfreulichen Ergebnis hat der Reichenbacher Gemeinderat die Jahresrechnung für das Haushaltsjahr 2018 feststellen können, so eine Pressemitteilung. Die Jahresrechnung schließt demnach mit Einnahmen und Ausgaben in Höhe von jeweils 2,254 Millionen Euro ab, wovon auf den Verwaltungshaushalt 1,848 Millionen und auf den Vermögenshaushalt 405 506 Euro entfielen.

Die einzelnen Ansätze wurden von Bürgermeister Josef Bär und Verbandskämmerer Sauter erläutert. Aufgrund von höheren Steuereinnahmen und Schlüsselzuweisungen sowie höheren Mieteinnahmen und Erträgen im Gemeindewald sowie Einsparungen bei Unterhaltungsmaßnahmen habe eine Zuführung erwirtschaftet werden können – an den Vermögenshaushalt in Höhe von 505 704, an die Allgemeine Rücklage in Höhe von 365 930 Euro.

Die zum 1. Januar 2019 beschlossene Umstellung auf das neue Haushalts- und Kassenrecht habe zur Folge, dass alle Haushaltsreste aufgelöst werden müssten. Die Gemeinde sei weiterhin schuldenfrei. Zur Finanzierung von anstehenden Investitionen könnten freie Rücklagen in Höhe von 1,927 Millionen Euro eingesetzt werden.

Für den Betrieb des Kindergartens in Egesheim seien 2018 Ausgaben in Höhe von 357 361 Euro angefallen. Nach Abzug der Kindergartenbeiträge und von Zuweisungen des Landes verbleibe ein Abmangel in Höhe von 206 893 Euro, wovon entsprechend den Belegungszahlen (15 Kinder) von der Gemeinde Reichenbach 63 334 Euro getragen würden.

Die polizeiliche Kriminalstatistik für 2018 wurde zur Kenntnis gegeben. Laut Mitteilung mussten nur vier Straftaten verzeichnet werden, alle seien aufgeklärt worden.

In getrennten Sitzungen haben die Gemeinderäte Reichenbach und Egesheim über den Abschluss eines öffentlich-rechtlichen Vertrags über die Verteilung des Aufwands sowie der Versorgungslasten des gemeinsamen hauptamtlichen Bürgermeisters Hans Marquart beraten. Die Personalaufwendungen und Versorgungslasten würden je zur Hälfte von beiden Gemeinden getragen, so die Mitteilung. In einer gemeinsamen Sitzung wurde der Vertrag unterzeichnet.

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