Narrenfreunde Heuberg sagen Ringtreffen 2021 in Böttingen frühzeitig ab

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 Eng an eng: So hatte es beim 28. Ringtreffen der Narrenfreunde Heuberg im Februar in Kolbingen ausgesehen. Das für Februar 2021
Eng an eng: So hatte es beim 28. Ringtreffen der Narrenfreunde Heuberg im Februar in Kolbingen ausgesehen. Das für Februar 2021 in Böttingen geplante Ringtreffen wurde nun frühzeitig abgesagt. (Foto: Archiv: Simon Schneider)
Schwäbische Zeitung
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Die Corona-Krise wirft ihre Schatten auch auf das geplante Ringtreffen 2021 in Böttingen. Die Narrenzunft Böttingen wollte dieses laut Pressemitteilung im Rahmen der Feier zum 40jährigen Bestehen der Zunft durchführen. „Nach Rücksprache mit Böttingens Bürgermeister Benedikt Buggle, dem Landratsamt Tuttlingen sowie Abstimmung mit dem Ringpräsidenten der Narrenfreunde Heuberg, Reinhold Hafen, ist der Zunftrat in seiner letzten Sitzung nach einstimmigem Beschluss zur Entscheidung gekommen, das Ringtreffen der Narrenfreunde Heuberg 2021 in Böttingen nicht durchzuführen.“

Da bis jetzt noch keine gesetzliche Grundlage vorhanden und das finanzielle Risiko zum jetzigen Zeitpunkt noch überschaubar sei, „war dies letztlich die vielleicht etwas frühe, aber dennoch richtige Entscheidung“. Eine Großveranstaltung wie ein Ringtreffen „zu feiern mit Abstand und Mundschutz“, sei aus Sicht der Narrenzunft Böttingen nicht möglich. Die Gesundheit der Narren und auch der Besucher gehe vor. Die Narrenzunft Böttingen hoffe jedoch, das jede Zunft wenigstens ihre eigene Ortsfasnet, vielleicht auch in etwas anderem Rahmen, feiern könne.

Das Ringtreffen der Narrenfreunde Heuberg wäre vom 5. bis 7. Februar 2021 in Böttingen gewesen. „Wir hätten jetzt die Verträge für Zelt, Brauerei usw. abschließen müssen“, erläutert Martin Häring, 1. Zunftmeister der Narrenzunft Böttingen. „Natürlich wäre es möglich gewesen, diese Verträge mit Ausstiegsklauseln abzuschließen. Aber letztendlich sind wir von der Genehmigung des Landratsamtes abhängig, ob diese Veranstaltung durchgeführt werden darf. Uns war das Risiko zu groß, dass wir die Genehmigung erst kurz vorher bekommen, und dann alles organisiert und eingekauft ist, und wir auf den Kosten letztendlich sitzen bleiben.“

Für das Jahr 2022 liefen die Planungen schon bei der Wasserschöpferzunft Schwenningen. „Wann und ob wir das Ringtreffen durchführen, müssen wir noch mit dem Ring bzw. im Ausschuss unserer Zunft abklären“, so Häring.

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