Muckenspritzer feiern Zunftabend

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 Der Männertanz „Aladin“ wurde von Marion Seuling und Julia Specker choreographiert.
Der Männertanz „Aladin“ wurde von Marion Seuling und Julia Specker choreographiert. (Foto: Klaus Flad)
Klaus Flad

In gewohnt professioneller Art hat die Muckenspritzerzunft Mahlstetten ihre Gäste am Zunftabend in der vollbesetzten Mehrzweckhalle unterhalten.

Nach dem Einmarsch der Mucken und der Spritzer begrüßten Vorstand Simon Aicher sowie die beiden Zunftmeisterinnen Jenny Schutzbach und Kathrin Moser das närrische Publikum, ehe die Mucken und die Spritzer unter Leitung von Antje Buschle und Steffi Schilling den Brauchtumstanz vorführten.

Danach hieß es „Manege frei“ für den jüngsten „Narrensamen“, der als süße Clowns ein farbenfrohes Bild abgab und unter Leitung von Jenny Busche, Kathrin Moser und Linda Schutzbach allerlei Akrobatik und Zirkuskünste vortrug. Ohne eine Zugabe ließen die Zuschauer die kleinen Clowns nicht von der Bühne.

„Im Wagen von der Linie 8“ der Münchner Straßenbahn gab Vorsänger Paul Schilling eine gelungene musikalische Darbietung zum Besten, während die grantigen Fahrgäste weniger freundlich miteinander umgingen. Ganz ohne Worte, nur mit Pantomime sorgten die Darsteller im Sketch „Im Kino“ für Erheiterung.

„Ein Herz und eine Seele“

Monja Aicher, Eric Sauter, Max Sauter, Leon Schlecht, Philipp Aicher und Radiosprecher Jonas Schilling ernteten so machen Lacher für den Sketch „Ein Herz und eine Seele“ im Stile Tetzlaffs. Im Männertanz „Aladin“ unter Leitung von Marion Seuling und Julia Specker hatten die Tänzer das Publikum schnell auf ihrer Seite, so dass nach der ersten Vorführung schnell Rufe nach einer Zugabe laut wurden. Diesen Auftritt nahm das Gamsbart-Trio aus Weingarten, welches die Gäste in den Pausen und nach dem Programm aufs Beste unterhielt, zum Anlass, anzumerken, dass das Programm in Mahlstetten jedes Mal auch für die Unterhaltungsband ein besonderes Erlebnis sei.

Ein weiterer gelungener Tanz, dieses Mal im Schwarzlicht und als „Bayrischer Bierkrugtanz“, wurde von Claudia Sauter, Rosi Schlecht, Heide Specker, Alexandra Specker, Andrea Schutzbach und Bea Hafner vorgeführt. Mit den „Zunft-ratsröhren“ landeten die Zunfträte wieder einmal einen gelungenen Schlusspunkt. Mit knallbunten großen Plastikröhren spielten fünf Zunfträte bekannte Rhythmen und Melodien wie „Wickie und die starken Männer“ oder „Der rosarote Panther“, während die restlichen Zunfträte mit viel Humor und Possenhaftigkeit die dementsprechenden Figuren spielten.

Die unterhaltsame und professionelle Ansage der Programmpunkte sowie die Bekanntgabe aller Namen der Akteure beim Finale oblag wieder einmal Paul Schilling.

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