Mehr als 400 Stimmen gegen Aldi

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 Voller Stolz übergeben Sabine Reger (Mitte) und Sonja Hauser-Stehle an Bürgermeister Gerhard Reichegger die Unterschriftenlist
Voller Stolz übergeben Sabine Reger (Mitte) und Sonja Hauser-Stehle an Bürgermeister Gerhard Reichegger die Unterschriftenliste der Wehinger Bürger. (Foto: Bianka Roith)
Bianka Roith

Eine Unterschriftenliste mit insgesamt 402 Stimmen haben Sabine Reger und Sonja Hauser-Stehle von der Bürgerinitiative „Mehr Demokratie“ an den Wehinger Bürgermeister Gerhard Reichegger „Wehingen übergeben. „Damit ist das Quorum mehr als erfüllt“, freute sich Sabine Reger über den großen Erfolg. Ziel ist es, den Aldi-Markt im Ortskern trotz Gemeinderatsbeschluss zu verhindern (wir berichteten).

Eine Woche vor dem Urlaub wurden Stimmen gesammelt und jetzt wurde diese Aktion noch anderthalb Wochen fortgesetzt. Die Mitglieder der Initiative seien von Haus zu Haus gegangen und hatte vier Info-Stände aufgebaut.

Hauptpunkt ist der Platz

„Wehingen ist das Zentrum des Heubergs und sollte repräsentativ sein, nicht nur für einen Discounter und billig stehen“, sagt Sabine Reger. Es habe sehr gute Gespräche gegeben, sehr viel Fürsprache. Hauptpunkt war der Platz. Vorgesehen war für den Discounter der Dorfplatz. „Aber die Bürger wünschen sich mehr Aufenthalts- und Lebensqualität.“ Und nicht unbedingt einen Aldi auf dem „Bauser-Linser-Areal“. Gefühlte 80 Prozent haben laut Sabine Reger unterschrieben für den Supermarkt, aber nicht an diesem Platz, zehn Prozent möchten eine demokratische Abstimmung.

Für diese könnte der Weg jetzt geebnet sein. Die Gemeinde werde die Listen zeitnah überprüfen, dann entscheide der Wehinger Gemeinderat über das Bürgerbegehren. Dann soll der Bürger das Wort haben. Und auch das Thema Ortssanierung soll dann wieder eine Rolle spielen.

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