Lemberghütte bekommt neue Küche

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Hütte im Wald
Die Küche in der Lemberghütte wird bald saniert. (Foto: Angela Hermle)
Angela Hermle

Die Lemberghütte in Gosheim bekommt eine neue Küche. Das hat am vergangenen Montag der Gosheimer Gemeinderat beschlossen. Der Grund: die Küche kann nicht mehr mit den strengen Hygieneanforderungen im Lebensmittelrecht mithalten. Wegen der großen Themen, die in der nicht öffentlichen Sitzung anstanden, beschränkte sich Bürgermeister André Kielack auf wenige Punkte in der öffentlichen Sitzung.

Bürgermeister André Kielack berichtete bei der Gemeinderatssitzung, dass die Anforderungen an die Gastronomie im Bereich der Hygiene und des Lebensmittelrechts immer strenger würden. Bei einer Begehung im Frühjahr 2019 durch das Landratsamt Tuttlingen wurde festgestellt, dass die Küche den gesundheitlichen und lebensmittelrechtlichen Vorgaben und Anforderungen nicht mehr entspreche. Deswegen müsse sie spätestens zur neuen Saison ab April 2020 erneuert werden, sofern der Albverein die Küche weiterhin an den Wochenenden betreibe. Da die Lemberghütte für Gäste und Wanderer aus nah und fern ein beliebtes Ausflugsziel ist, war sich das Gremium darin einig, das Angebot der Bewirtung an den Wochenenden aufrecht zu erhalten. Zudem wurde aus dem Gremium der Wunsch geäußert, die Hütte, zumindest von Mai bis Oktober, jedes Wochenende zu öffnen. Wenn dies dem aktuellen Pächter zeitlich nicht möglich ist, ob das dann ehrenamtliche Helfer des Schwäbischen Albvereins übernehmen könnten. Dem Zuschussvorschlag wurde einstimmig zugestimmt.

Bei der Bürgerfragestunde wollte eine Bürgerin wissen, wer die Zuständigkeit auf dem Friedhof hinsichtlich der verwucherten und bereits abgetragenen Grabfelder habe. Bürgermeister Kielack versprach sich selbst ein Bild davon zu machen und den Bauhof für anfallende Arbeiten zu beauftragen.

Ein anderer Tagesordnungspunkt befasste sich mit dem Einvernehmen der Gemeinde zu notwendigen Ausnahmen und Befreiungen für einen Wohnhausneubau mit Doppelgarage und dem Neubau eines Zweifamilienhauses in der Schwabenstraße. Das Gremium stimmte den genannten Abweichungen bei der geplanten Bebauung einstimmig zu.

Zu Ende informierte Bürgermeister Kielack über die in der letzten Sitzung gefassten Beschlüsse des Gremiums. Ein mögliches Vorkaufsrecht an drei Grundstücken durch die Gemeinde wurde nicht ausgeübt. Außerdem gab Kielack einen Sachstandbericht zum geplanten Vereinszentrum Hauptstraße 11. Es gelte, sämtliche Fördermöglichkeiten innerhalb des Landessanierungsprogramms „Ortsmitte III“ auszuloten, was bei zahlreichen Gesprächen in den letzten Wochen mit dem Regierungspräsidium in Freiburg geschehen ist. Die Entscheidung über die etwaige Förderung treffe das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg im Frühjahr 2020. Darüber hinaus gab Kielack bekannt, dass der Vertrag mit dem derzeitigen Anbieter der offenen Jugendarbeit in Gosheim, dem Haus Nazareth, Sigmaringen, auf drei Jahre verlängert worden ist. Abschließend lobte der erste Bürgermeisterstellvertreter Otto Weber die Verwaltung für die umfangreichen Vorarbeiten beim Projekt Vereinszentrum.

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