Land gibt mehr als 200 000 Euro für Schulsanierung

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 Die Reichenbacher Grundschule, hier eine Vorleseaktion im März diesen Jahres, wird aufwendig saniert.
Die Reichenbacher Grundschule, hier eine Vorleseaktion im März diesen Jahres, wird aufwendig saniert. (Foto: Grundschule Reichenbach)

Die Gemeinde Reichenbach bekommt einen hohen Zuschuss vom Land für die Sanierung der Grundschule. Weiteres Thema im Gemeinderat war die Schaffung barrierefreier Zugänge zur Gemeindehalle.

Für die Sanierung des Grundschulgebäudes erhalte die Gemeinde bei Aufwendungen in Höhe von 350 000 Euro für Wärmedämmung Fassade, Erneuerung Flachdachabdichtung, Austausch Sanitäranlagen, Austausch Elektroanlagen, Bodenbelag, Gipser-, Malerarbeiten, Schallschutz-Brandschutzarbeiten und Erneuerung Fenster und Sonnenschutz einen Landeszuschuss von 208 000 Euro. Mit den Arbeiten müsse ein Jahr nach Erteilung des Bescheids und somit bis 11. Juni 2019 begonnen werden. Das Architekturbüro Mauthe, Obernheim, wurde beauftragt, die Sanierung auszuschreiben. Für die Sanierung der Hausmeisterwohnung wurden Kosten von 69 829 Euro ermittelt. Die Schaffung von barrierefreien Zugängen zur Gemeindehalle und von zusätzlichen Lagerflächen sowie die Modernisierung der Küche würden überprüft. Für die Sanierung des Grundschulgebäudes und die Schaffung von barrierefreien Zugängen zur Gemeindehalle wird laut Bär eine Investitionshilfe aus dem Ausgleichstock beantragt.

Aufgrund extremer Trockenheit musste laut Bürgermeister Josef Bär bereits 2015 oberirdisch eine Wasserleitung in den Weiler Martinsberg zu einem Übergabepunkt des Zweckverbands Wasserversorgung Hohenberggruppe verlegt werden. Die geringen Regenfälle in diesem Jahr bestätigten den „dringenden Handlungsbedarf für die Sicherstellung einer dauerhaften Notversorgung“ und somit zur unterirdischen Verlegung einer Wasserleitung. Die ingenieurmäßigen Leistungen für die Verlegung einer Wasserleitung zum Weiler Martinsberg wurden vom Gemeinderat an die Ingenieurgesellschaft Breinlinger vergeben. Ein Zuschussantrag wird laut Bär bis 30. September 2019 eingereicht. Mit der Verlegung der Wasserleitung könnte bei Bewilligung des beantragten Zuschusses im Frühjahr 2020 begonnen werden. Für die Sanierung von Kanälen in geschlossener Bauweise erhalte die Gemeinde bei veranschlagten Ausgaben von 185 664 Euro eine Zuwendung von 121 500 Euro. Die Arbeiten würden ausgeschrieben und 2019 ausgeführt.

Die Geschäftsführung des Standesamts Reichenbach für den Zeitraum 2010 bis 2017 wurde vom Landratsamt Tuttlingen geprüft. Ein „sehr gut geführtes Standesamt“ sei bestätigt worden. Der langjährigen Standesbeamtin Diana Reiser wurde ein Lob ausgesprochen.

Bürgermeister Josef Bär scheidet am 31. Mai 2019 als ehrenamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Reichenbach aus. Für die künftige Besetzung wird die Bürgermeisterstelle hauptamtlich ausgeschrieben. Der Gemeinderat wird in der nächsten Sitzung unter anderem über die Festlegung des Wahltags beraten.

Für die umfassende Sanierung des Gebäudes Hauptstraße 12 (ehemals Gasthaus „Löwen“) sowie für die geplante Nutzung des Erdgeschosses als Gaststätte/Begegnungsstätte werden laut Bär im Haushaltsjahr 2019 Fördermittel aus dem Sanierungsgebiet Ortsmitte eingestellt.

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