Kindergarten feiert 50-jähriges Bestehen

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 Die Wehinger Kindergartenkinder hatten ihren großen Auftritt.
Die Wehinger Kindergartenkinder hatten ihren großen Auftritt. (Foto: Richard Moosbrucker)
Richard Moosbrucker

Seit 50 Jahren gibt es den Kindergarten „Christkönig“. Dies war am Sonntag ein willkommener Anlass, ein großes Fest zu feiern. Die katholische Kirchengemeinde hat sich daher dazu entschlossen, das Kirchengemeindefest mit diesem Jubiläum zu verknüpfen.

So zog man dieses Jahr in die Schlossberghalle um. Doch vorher feierte die Kirchengemeinde mit Pfarrer Ewald Ginter und Diakon Fascia einen feierlichen Gottesdienst in der St. Ulrich-Kirche, der von den Kindergartenkindern mit ihren Erzieherinnen musikalisch umrahmt wurde. Pfarrer Ginter meinte, es gelte nun dem lieben Gott für diesen langen gemeinsamen Weg Dank zu sagen. Die Kinder taten dies mit dem Lied „Gottes Liebe ist so wunderbar“. Dann machten sie auf kindliche Art und Weise den Gottesdienstbesuchern klar, wie dieser Weg zu Gott aussieht. Pfarrer Ginter machte ihnen Mut, diesen Weg zu gehen.

In der Schlossberghalle begrüßte der Fanfarenzug die Kinder samt Eltern mit einem Pippi-Langstrumpf-Lied. Die Kindergartenkinder von St. Ulrich gratulierten mit einem kleinen Gastspiel und einem Riesen-Bleistift als Geschenk. Pfarrer Ginter erinnerte an die Anfänge des Kindergartens. Gerade heute stehe man wieder vor einer ähnlichen Situation und hoffe auf einen Anbau an den bestehenden Kindergarten St. Ulrich. Er beschrieb den Wandel der Zeit in den vergangenen 50 Jahren und erläuterte dies an Beispielen. Der Weg von den „Kindergartentanten“ zu den Erzieherinnen sei ein sehr weiter gewesen, und das Berufsbild habe sich aufgrund der sich ímmer schneller verändernden Verhältnisse total gewandelt.

Ginter lobte die „großartige Arbeit“ der Erzieherinnen an den Kindern. Die zweite Vorsitzende im Kirchengemeinderat, Nadja Fischinger-Befurt, beschrieb das Berufsbild der Erzieherinnen mit einem schönen Gedicht. Für das Erziehungs-Team gab`s jeweils eine Sonnenblume. Rosi Linse, die von 1999 bis 2018 den Kindergarten leitete, schenkte den Kindern einen Puppenwagen. Bürgermeister Gerhard Reichegger schwang sich sogar zu einem selbst verfassten Lied auf: „Hopp, hopp, hopp, Christkönig der ist top“, trällerte er in die Halle. Der Kindergarten sei jetzt nahezu so alt wie er, meinte er, und man könne sich daher auch so ein Bild davon machen. Er überraschte die Erzieherinnen mit einem Geldgeschenk.

Auch vom Elternbeirat regnete es Geschenke an den Kindergarten, unter anderem ein paar lebende Hühner für eine mehrwöchige Beobachtung und Pflege im Kindergarten. Christina Denkinger und Helen Marquart erinnerten an die Anfänge des Kindergartens, die mit der heutigen Zeit nicht mehr vergleichbar wären. Die zwölf Erziehungskräfte hätten wesentlich höhere Anforderungen an sich selbst zu meistern, meinten sie. Mit dem Singspiel der „kleinen Raupe Nimmersatt“, die ebenfalls 50 Jahre alt wurde, präsentierten sich die Kinder sangesfreudig den staunenden Eltern, bevor ein Kuchenbuffet auf die Gäste wartete.

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