Kinder haben keine Angst vor großen Hunden

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 Die Kinder zusammen mit Barbara Hintermeister (links) mit Riesenschnauzer und Team. In der Mitte im blauen T-Shirt die Ausbildu
Die Kinder zusammen mit Barbara Hintermeister (links) mit Riesenschnauzer und Team. In der Mitte im blauen T-Shirt die Ausbildungsleiterin des VDH Königsheim. (Foto: Volkmar Hoffmann)
Volkmar Hoffmann

Einen abwechslungsreichen und lehrreichen Nachmittag haben im Rahmen des Ferienprogramms neun Kinder beim VDH Königsheimer Hundeverein verbracht. Übungs- und Ausbildungsleiterin Anja Schnell konnte den ASB-Rettungshundezug Tuttlingen mit Zugführerin Barbara Hintermeister und Team für die ehrenamtliche Arbeit in Sachen „Rettungshund“ gewinnen.

Sie erklärten den Kindern die Verhaltensregeln im Umgang mit Hunden und machten deutlich, welche Regeln man beachten sollte, damit man keine Angst vor großen Hunden haben muss, wie zum Beispiel: „Nie zu einem fremden Hund gehen, niemals vor einem Hund davon laufen“. Der kleine Tom fragte: „Haben die Hunde auch so ein gutes Gedächtnis wie ein Elefant? „Wenn ich mit meinem Fahrrad an einem Hund vorbeifahre, dann muss ich langsam fahren oder absteigen“, meinte der fünfjährige Quinn selbstbewusst nach einer Frage der Zugführerin. Nach vorsichtiger Kontaktaufnahme mit den Hunden ging es auf den Übungsplatz. Hier verfolgten die Kinder aufmerksam die verschiedenen Vorstellungen, Vorführungen zu einem Übungsaufbau mit Kreis, sahen die gelehrigen Vierbeiner wie Labrador „Hagrid“ von Iris Schreiber oder Mittelschnauzer „Halli“ von Lukas Hartl bei der Arbeit und bekamen die verschiedenen Kommandos erklärt. Bei der Agility-Vorführung ging es über verschiedene Hindernisse. Dabei wurde gezeigt, welch wertvolle Helfer Hunde bei der Suche von zum Beispiel im Wald vermissten Personen sein können. Hier zeigte sich der Riesenschnauzer von Barbara Hintermeister in bester Form.

Nach diesen Vorführungen im Ferienprogramm wurde zum Schluss eine kleine Suche einer versteckten Person im Wald absolviert, die den Beteiligten offensichtlich viel Spaß machte. Wie zu erfahren war, sucht das ASB-Rettungshundeteam aktive Mitglieder für die ehrenamtlichen Einsätze. Als Nachwuchs und zur Hilfe dürfen auch jene kommen, die keinen Hund besitzen. Anja Schnell dankte dem örtlichen Jagdpächter Hermann für die Benutzung des Waldes für die Rettungssuche.

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