Kauder besucht Firma Laudenbach

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 Volker Kauder (dritter von rechts) war zu Besuch bei Geschäftsführer Franz Laudenbach (zweiter von rechts).
Volker Kauder (dritter von rechts) war zu Besuch bei Geschäftsführer Franz Laudenbach (zweiter von rechts). (Foto: Laudenbach Formtechnik)
Schwäbische Zeitung

Der Bundestagsabgeordnete Volker Kauder (CDU) hat die Firma Laudenbach Formtechnik in Gosheim besucht.

Geschäftsführer Franz Laudenbach zeigte dem Politiker eine Reihe unterschiedlicher Produkte, also maßgeschneiderte Getriebelösungen, wie es in der Pressemitteilung heißt. Auf die Frage von Volker Kauder, wie das 50-Mann-Unternehmen an seine Aufträge kommt, habe der Geschäftsführer geantwortet, dass 50 Prozent der Aufträge in den Automotivbereich gehen. „Ansonsten gibt es eine breite Branchen- und Auftragspalette“, sagte Laudenbach weiter.

Die jahrzehntelange Forschung, die Erkenntnis, dass die Verzahnung von Kunststoff gegenüber der von Stahl Vorteile bietet führe dazu, „dass die Kunden von selbst auf uns zukommen“, sagte Stefan Hauser, Mitarbeiter aus der kaufmännischen Abteilung.

Dennoch gebe es auch Probleme im Unternehmen: „Der Druck, der auf die mittelständischen Betriebe ausgeübt wird, ist nicht gering“, sagte Franz Laudenbach. „Außerdem wird es zunehmend schwierig, hochkompetente Mitarbeiter auf den Heuberg zu bringen.“ Volker Kauder, auch auf dem Hintergrund der zu erwartenden gesamtwirtschaftlichen Lage, wollte laut der Pressemitteilung jedoch nicht in Pessimismus verfallen.

„Es war eine wichtige Grundlage für unseren Erfolg, dass wir die Großen hatten und auch die vielen mittelständischen Betriebe“, sagte Kauder. Außerdem sehe er keine virulente Gefahr für die wirtschaftliche Stabilität.

„Wir werden auf dem Heuberg nicht mehr wachsen können“, soVolker Kauder, „aber mit solch kreativen Persönlichkeiten wie Franz Laudenbach es ist, ist es möglich, dass wir uns behaupten.“

Gosheimer Gewerbegebiet gelobt

Außerdem sei Kauder auf das „schöne und gelungene Gewerbegebiet“ zu sprechen gekommen. Dies habe er auch in Erinnerung an die damaligen Diskussionen, ob es in diesem Bereich entstehen sollte, gemacht.

Das hätten auch Bürgermeister André Kielack und der CDU-Ortsverbandsvorsitzende Karl Werner Bode, die ihn bei dem Firmenbesuch im Rahmen seiner Sommertour begleiteten, gerne gehört.

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