Künftig lauter Originale im Bubsheimer Rat

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Volker Stier

Unter dem Motto „Bubsheim bei der Arbeit“ hat die Habermuszunft zum Bunten Abend in die prächtig geschmückte Festhalle eingeladen. In einem über dreistündigen Programm wechselten sich Tanz, Gesang und Parodie des Ortgeschehens ab.

Nach dem traditionellen Tanz der Habermusweible und Bürglenarren erfuhren die Gäste von Michael Dreher bei welcher Firma man ordentlich Geld verdient und warum immer ein Köter an seinen Waden hängt. Der örtliche Gurkenhobelverkäufer pries seine Ware und sich selbst an, um Fortschritt in die Provinz zu bringen.

Rundflug durch die Gemeinde

Das Hechel-Team der Zunft zeigte in seinen Bühnenstücken, dass der Bürgermeister und Bauhofmitarbeiter im Bauhof auch Leckereien produzieren und prompt wieder ein Standesamt Termin vergessen wurde.

Dabei sorgten Episoden wie das Türaufschließen mit einer Gürtelschnalle für Lacher. In Kurzfilmen ging es durch den Ort: gefährliche Verkehrsknotenpunkte, Pylonenverluste der Feuerwehr und gefährliche Arbeitswege wurden auf die Schippe genommen. Die „Beat-Crew“ ging in ihrem flotten Showtanz auf Weltreise und besuchte mit passender Musik Russland, die USA und Afrika.

Unter viel Applaus landete das Flugzeug wieder in Bubsheim. Nach einer Schunkelrunde mit den „Alpenwilderern“ kamen die fünf Damen des Wurstwagens auf die Bühne. Zwei verirrte Wanderer trafen auf die Schamanen am Heidentor. Mit umgetexteten Liedern von Pur wie „Wo sind ell dia ganze Schuah na?“ oder „German, häscht mer no en Joint?“ luden sie zu Mitsingen ein.

Auf nach Rio

Die Showtanzgruppe „Dance Buddies“ zog die Matrosenkostüme an und ab ging es auf hoher See mit flotten Liedern und akrobatischen Einlagen. So hatten sie „alles im Griff, auf dem sinkenden Schiff“.

Der Bauwagen blickte auf die Zeit nach der nächsten Gemeinderatswahl voraus und besetzte das Gremium humorvoll mit Originalen. Dabei erfuhr man auch, was eigentlich in den nicht-öffentlichen Sitzungen passiert, dass Bubsheim E-Ladestationen und einen neuen Mc Donald’s braucht.

Das Männerballett war prächtig und figurbetont kostümiert, denn Heino führte die Männer nach Rio de Janeiro. So sorgten die jungen Burschen mit einem wieder einmal gelungenen Tanz für einen stimmungsvollen Abschluss.

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