Jung und Alt tanzen am Bunten Abend

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Klaus Flad

Viel Tanz und Akrobatik sowie Witziges sind zu sehen und zu hören gewesen. Aber der erste Auftritt war beim Bunten Abend der Narrenzunft Böttingen den Kleinsten vorbehalten: Eindrucksvoll zeigten die acht Mädchen der Minigarde, was sie bei Tabea Mattes und Ines Marquart gelernt hatten.

Danach ging es weiter mit dem von Nadine Kostezka, Leonie Rösler und Johanna Mattes einstudierten Tanz der Kindergarde. Als Jonny von der Priest erzählte Pfarrer Johannes Amann mit stark schweizerischem Dialekt von allerlei humorvollen Erlebnissen in der Schweiz. Trainiert von Pauline Häring und Tabea Mattes flitzten die flotten Beine der Jugendgarde über die Bühne.

Buggle und Mattes auf die Bühne

Alexander Minder und Annette Lehr trugen den Sketch „Im Wartezimmer“ vor. Spontan holten sie als weitere Akteure Bürgermeister Benedikt Buggle und Daniel Mattes auf die Bühne. So konnten die Zuhörer erfahren, dass den „roten Bäckchen“ des Schultes der „Wochendippel“ (Mumps) zugrunde liegt.

Minder entpuppte sich dabei als Multitalent: Begann er seine Wartezeit als „Ehemann“ von Annette Lehr, der bei einem nächtlichen Unfall mit dem „Schnäpperli“ an der Bettlade hängen geblieben war, so setzte er sie als Gay, der sich in den Schultes verliebte, fort, um sie schließlich als ungeduldiger Bauarbeiter zu beenden. Danach waren noch einmal flotte Mädchenbeine zu sehen, die zu ebenso flotten Rhythmen über die Bühne fegten.

Obwohl die Trainerinnen der aktiven Garde, Susanne Knaier und Anja Minder, den Tanz infolge vier krankheitsbedingter Ausfälle umstellen mussten, wurde er mit neun verbleibenden Mädchen zum Erfolg.

Auftritt der Spielerfrauen begeistert

Alexander Flad trug den von ihm komponierten Song über Böttinger Spottnamen vor, die seiner Meinung nach zur Unterscheidung von gefühlten 300 Hans Mattes notwendig sind. Das Resümee Flads: „Schon im Sack als Samen kriegst du den Spottnamen“. Mit den Worten „It’s a really good Villing“ kündigten die Ansager Ramona Preißer und Martin Dressler „The Labba Brothers“ Harald und Christof Villing an, die auf musikalische Art erklärten, dass der Rock ‘n‘ Roll in Böttingen entstand.

„Nicht immer hilft Zewa“ lautete der gelungen Auftritt der Spielerfrauen des Sportvereins mit dem „Hahn im Korb“ Lorenzo Barbuscia unter musikalischer Begleitung von Alexander Flad. Ein besonderes Highlight zum Schluss war der von Ramona Preißer und Lea Zimmerer einstudierte Männertanz. Zur Unterhaltung spielte das Duo Caribic.

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