Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Egesheim

 Die Feuerwehrmänner der Zukunft.
Die Feuerwehrmänner der Zukunft. (Foto: Feuerwehr Egesheim)
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Was vielen Feuerwehren und Vereinen Sorge bereitet, ist für die Feuerwehr Egesheim momentan kein Problem. Die Kinder- und Jugendarbeit ist bestens aufgestellt. Davon berichtete der stellvertretende Jugendwart Dominik Loi bei der Hauptversammlung. 16 Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren zählt die Feuerwehr derzeit in ihren Reihen. Davon entfallen neun auf die Kinderfeuerwehr und sieben auf die Jugendfeuerwehr. „Der Zulauf an Kinder ist in diesem Jahr überdurchschnittlich und die Nachfrage reißt nicht ab“, sagt Loi.

Der große Zuspruch der Egesheimer Kinder beim alljährlichen Ferienprogramm der Feuerwehr und vermehrte Anfragen von Eltern und Kindern zeigten, dass ein Bedarf da ist. Die Idee einer erneuten Gründung einer Kinderfeuerwehr keimte bei den Verantwortlichen auf. So ergriff Patrick Reiser, unterstützt von Kommandant Frank Dreher, 2018 die Initiative, wieder eine ins Leben zu rufen. Erst wurde eine Kinderfeuerwehr gegründet, drei Jahre später kam die Jugendfeuerwehr hinzu. Heute findet jeden ersten Montag im Monat eine Probe statt. „Die Jüngeren werden spielerisch auf die Feuerwehr vorbereitet, bei den Älteren geht es schon um die konkrete Aufgaben eines Feuerwehrmanns“, sagt Loi. Derzeit überlege das Jugendwarteteam bei weiter steigenden Kinderzahlen, ob sie sogar einen zweiten Probetag einführen. Eine aktive Werbung sei momentan gar nicht notwendig. „Es läuft sehr gut mit Mund-zu-Mund-Propaganda, nicht selten kommen Geschwisterkinder oder Freunde hinzu“, sagt der Jugendwart.

Auch wenn aktuell keine Frauen in der aktiven Feuerwehr zu finden sind, so verspricht der Nachwuchs eine gute Frauenquote. „Es kommen viele Mädchen nach, derzeit ist die Hälfte weiblich“, sagt Loi.

Umso mehr sorgt sich Loi und seine Feuerwehrkameraden um den Ausbau des alten Magazins oder eines eventuellen Neubaus. Heute schon seien die Platzverhältnisse sehr beengt, sollten in naher Zukunft Frauen in die Feuerwehr aufgenommen werden, würde sich die Lage noch zuspitzten. Spätestens dann sollten separate Umkleideräume und separate sanitäre Anlagen vorhanden sein. Der massive Preisanstieg auf dem Bau von über 40 Prozent hat das Projekt nun ins Stocken gebracht. Bürgermeister Hans Marquart wollte den Feuerwehrmännern bei der Hauptversammlung nicht zu viel versprechen, aber das Ziel sei es, mit dem Neu- und Umbau 2024 zu beginnen.

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