In Gosheim geht zweimal die Sonne auf

Lesedauer: 3 Min
 Im Zeichen der Sonne: Wendrsonn in Gosheim
Im Zeichen der Sonne: Wendrsonn in Gosheim (Foto: Moosbrucker)

Ein folkrockiger Planet ist in Gosheim mit dem Auftritt der „Wendrsonn“ in den erwartungsvollen Zenit der Zuhörer gestiegen. Der Musikverein Gosheim hat diese Super-Truppe aus dem Schwäbischen Wald zum dritten Mal auf den Heuberg gelockt, um mit ihrer Musik und ihrem Gesang das Publikum in Wallung zu bringen.

„Wendrsonn“ faszinierte mit Schwaben-Folk-Rock auf eine etwas andere Art und Weise das Publikum. Einmal ist es die Art der Musik in ungewöhnlicher Besetzung, einmal aber auch die Professionalität der Einzelakteure, die mit ihren kräftigen Stimmen nachdenkenswerte, aber doch sehr unterhaltsame Botschaften, teilweise mit historischem Hintergrund, ans Publikum richteten.

„Wendrsonn“ setzte rotzfrech, charmant und echt schwäbisch besondere Akzente, die vom Publikum begeistert aufgenommen wurden. Die strahlende Frontfrau, Biggi Binder, mit ausdrucksstarker Stimme, der sprachbegabte Moderator und Multimusiker, Markus Stricker, Schlagzeuger Heiko Peter, Gitarrist Micha Schad, der „Teufelsgeiger“ Klaus Marquart und der Bassist Ove Bosch servierten dem Gosheimer Publikum einen hochkarätigen Mix an schwäbischem Mundart-Rock, der mit seinen mitunter spitzen inhaltlichen Pfeilen, aber vor allen Dingen auch mit seiner rockigen Musik für Furore sorgte.

Eigentlich könnte man jedes Lied inhaltlich charakterisieren und nach seiner Botschaft suchen, das würde aber den Rahmen sprengen. Daher sei es mit der Feststellung getan: In Gosheim ging am Samstag zweimal die Sonne auf. Die eine läutet den Frühling ein, die andere aber rüttelte auf und begeisterte gleichermaßen. Und zum Finale trieben die Wendrsonn-Akteure mit ihren rockigen Songs das Stimmungsbarometer noch einmal ganz gehörig in die Höhe.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen