Frei laufen lassen ist sträflich

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Frei laufen lassen ist sträflich
Frei laufen lassen ist sträflich (Foto: Roland Rasemann)
Redaktionsleiterin

Muss immer erst etwas passieren? Ja, offenbar. Der junge Mann durfte wieder heim, aber er wird nie mehr ungezwungen einem großen Hund gegenübertreten. Und es kann keiner glücklich darüber sein, wenn die beiden Hunde womöglich getötet werden müssen.

„Vielseitigkeitssport“ nennt sich das, was diese Hunde laut Halter lernen. Das ist nichts anderes, als das Spiel auch mit den aggressiven Anteilen des Tieres. Anders gesagt: Ich kann ein Messer zum Butterbrotschmieren benutzen, oder jemanden damit töten. So ist das auch bei einem Hund mit den Anlagen und der Kraft eines Dobermanns. Fest steht: Solche Hunde haben absolut gar nichts außerhalb eines Zwingers ohne Leine und Maulkorb zu suchen.

Und sie müssen regelmäßig auf ihr Aggressionspotenzial überprüft werden. Wer das verweigert, macht sich schuldig.

r.braungart@schwaebische.de

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