Förster arbeiten Schäden durch Schneebruch auf

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 Der Winter 2019 hat viel Schnee und - wie hier zwischen Reichenbach und Egesheim - Schneebruch auf dem Heuberg gebracht.
Der Winter 2019 hat viel Schnee und - wie hier zwischen Reichenbach und Egesheim - Schneebruch auf dem Heuberg gebracht. (Foto: Archiv: Netze BW)
Schwäbische Zeitung

Revierleiter Stefan Schrode hat den Reichenbacher Gemeinderat in dessen jüngster Sitzung über die Aufarbeitung von Schneebruchschäden in den Gemeinde- und Privatwäldern in Reichenbach informiert.

Die Sturmtiefs in den vergangenen Wochen führten zu erheblichen Schneebruchschäden. Die Schäden im Gemeindewald werden von Revierleiter Schrode auf etwa 10 000 Festmeter und in Privatwäldern auf 3000 bis 5000 Festmetern geschätzt. Mit der Aufarbeitung wurde mit Hochdruck – auch unter Einsatz von drei Vollerntern – begonnen. Förster aus Talgemeinden, die durch Schneebruchschäden kaum betroffen wurden, unterstützen die Aufarbeitung.

Probleme bereiten auch die Auswirkungen des Trockensommers 2018, durch die Bäume geschädigt wurden und für eine erhöhte Ausgangspopulation bei Borkenkäfern gesorgt haben. Bei den geschädigten Beständen können daneben noch Folgeschäden durch Windwürfe, Sonnenbrand und Trockenschäden bei plötzlich freigestellten Bäumen und ähnlichem auftreten.

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