„Es ist unbedingt ein Heimspiel“

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 Bernd und Ellen Marquart.
Bernd und Ellen Marquart. (Foto: rm)
Schwäbische Zeitung

Am 24. Mai geben Bernd und Ellen Marquart in der Wehinger Schlossberghalle ein Konzert. Das gefragte Duo, das in Wernau bei Stuttgart beheimatet ist, wird damit zum zweiten Mal auf den Heuberg nach Wehingen kommen. Beim letzten Konzert im Jahr 2011 begeisterten die beiden das Publikum mit ihrer Musik, weil es ihnen auf einmalige Art und Weise gelungen ist, den Flügel und die Trompete in Einklang zu bringen. Unser Mitarbeiter Richard Moosbrucker fragte die beiden, was die Freunde des Jazz an diesem Abend erwarten dürfen.

Sie beide werden am 24. Mai zu einem Konzert nach Wehingen kommen. Freuen Sie sich darauf ?

Ja, wir freuen uns sehr auf das Konzert. Unser letztes Konzert vor acht Jahren haben wir noch sehr gut in Erinnerung. Es war eine super Stimmung mit einem begeisterten Publikum. Es war ein toller Abend, der unsere Erwartungen weit übertroffen hat. Danke an dieser Stelle dem Kulturverein Wehingen, der das kommende Konzert organisiert hat.

Die Erwartungshaltung der Zuhörer ist groß, denn es klingt immer noch nach, wie es Ihnen 2011 gelungen ist, einem fachkundigen Publikum eine besondere Stilrichtung des Jazz näher zu bringen. Wie würden Sie Ihre Musik in kurzen Worten beschreiben ?

In kurzen Worten würden wir unsere Musik so beschreiben: ein abwechslungsreiches Programm aus Jazz der 30er bis 70er Jahren mit schönem Gesang, viel Swing, etwas Latinjazz und mitreißenden Improvisationen.

Sie beide haben ja völlig unterschiedliche Wege beschritten, zur Musik zu kommen. Dabei stammen Sie, Herr Marquart, ja aus Reichenbach und Sie, Ellen Marquart, sind eine waschechte Amerikanerin. Wie kamen Sie beide (musikalisch) zusammen?

Kennengelernt haben wir uns 1989 als ich mehrere Monate im Auftrag der Musikhochschule Stuttgart, wo ich studiert habe, die Western Illinois University besuchte. Dort hat Ellen Musik und Kunst studiert. Als Ellen dann 1990 nach ihrem Studium nach Deutschland kam, haben wir angefangen, zusammen zu spielen.

Seit Jahren musizieren Sie gemeinsam auf nationalen und internationalen Bühnen. Dürfen wir die Art Ihrer Musik als Konstante betrachten, oder hat sich Ihr Stil im Laufe der Zeit verändert. Und wenn ja, wie?

Unser musikalisches Konzept ist das Gleiche geblieben. Über so viele Jahre hat sich unser Zusammenspiel natürlich unheimlich entwickelt. Wir spielen nach wie vor jeden Tag zusammen und arbeiten ständig an neuen Stücken.

Die Musikfreunde warten gespannt auf Ihren Auftritt. Ist es für Sie sogar eine Art Heimspiel?

Keine Frage: Es ist unbedingt ein Heimspiel, weil ich schöne Erinnerungen und gute Bekannte mit dem Heuberg verbinde. Als Reichenbacher ist man dem Heuberg immer verbunden und freut sich auf jeden Besuch.

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