Einsätze sind nah dran an der Realität

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 Die Böttinger Jugendfeuerwehr bei ihrem wirklichkeitsnahen Einsatz.
Die Böttinger Jugendfeuerwehr bei ihrem wirklichkeitsnahen Einsatz. (Foto: Feuerwehr Böttingen)
Schwäbische Zeitung

Die Jugendfeuerwehr Böttingen hat einen Berufsfeuerwehrtag organisiert. Die Übungen wurden von Kameraden der Einsatzabteilung vorbereitet und umgesetzt, so eine Pressemitteilung.

Um 10 Uhr startete der 24-Stunden-Dienst der Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehr. Nach dem Aufbauen der Schlaflager wurden die Jugendlichen zu einem ersten Einsatz gerufen. In einem Garten brannte eine Mülltonne. Diese löschten die Mädchen und Jungen schnell. Am Feuerwehrgerätehaus wurde das Auto wieder einsatzbereit gemacht und mit neuen Schläuchen bestückt.

Nach dem Mittagessen, das Kameraden der aktiven Wehr zubereiteten , ertönte wieder der Alarmgong. Diesmal wurde die Hilfe der Jugendlichen bei einer Technischen Hilfeleistung am Kreisverkehr Richtung Königsheim benötigt. Dort war ein Tier in einem Rohr, das unter dem Kreisverkehr verlegt ist, eingeklemmt. Nach 45 Minuten konnte es befreit werden.

Um 15 Uhr wurde eine unklare Rauchentwicklung im Bereich Buchblick gemeldet. Auch hier mussten die Floriansjünger schnell ausrücken. Vor Ort stellte sich allerdings heraus, dass keine Rauchentwicklung zu sehen war.

Nach diesem Fehlalarm wurde folgte eine Theoriestunde. Bei der Fahrzeugkunde konnte das Wissen über die Beladung, deren Funktionen und dessen Nutzen aufgefrischt werden.

Kurz darauf wurde der Feuerwehrnachwuchs schon wieder um Hilfe gerufen: Zwei Personen waren in einem Hackschnitzelsilo verschüttet, lautete diesmal die Ausgangslage der Übung. Hier war Teamwork gefragt. Beide mussten teilweise mit bloßen Händen ausgegraben werden. Erst dann konnten sie mit Tragen aus dem Silo befreit werden.

Gestärkt vom Abendessen ging es um 19.40 Uhr zu einem Flächenbrand. Dieser wurde erfolgreich bekämpft.

Schon um 5.55 Uhr wurde die Nacht mit einem Einsatz im Wald auf der Gemeindeverbindungsstraße Richtung Mahlstetten beendet. Hier war eine Person unter zwei Baumstämmen eingeklemmt. Sie konnte, trotz der Müdigkeit der Mädchen und Jungen, „schnell und schonend“ aus der Lage befreit werden.

Zum letzten Einsatz des 24-Stunden-Dienstes – eine Personensuche – wurde um 9 Uhr alarmiert. Als Überraschung wurde im Wald eine Schatzkiste mit Süßigkeiten für jedes Kind versteckt. Die vermisste Person und dessen Schatzkiste konnten unversehrt aus dem Wald gerettet werden.

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