Egesheim: Sandra Sauter-Wulfert zieht als Nachrückerin für Gudio Göhner in Gemeinderat ein

 Die Verpflichtung von Sandra Sauter-Wulfert als Egesheimer Gemeinderätin wurde mit einem Eintrag in das Goldene Buch der Gemein
Die Verpflichtung von Sandra Sauter-Wulfert als Egesheimer Gemeinderätin wurde mit einem Eintrag in das Goldene Buch der Gemeinde abgeschlossen. (Foto: Gemeinde Egesheim)
Schwäbische Zeitung

Nachdem Guido Göhner aus dem Gremium ausgeschieden ist, hat in der jüngsten Sitzung des Egesheimer Gemeinderats die Verpflichtung von Sandra Sauter-Wulfert angestanden.

Bei der Feststellung des Ergebnisses der Wahl des Gemeinderats am 26. Mai 2019 wurde Sandra Sauter-Wulfert als neunte Bewerberin und somit als erste Ersatzperson festgestellt. Nachdem der Gemeinderat bestätigte, dass Hinderungsgründe gemäß der Gemeindeordnung Baden-Württemberg nicht vorliegen, legte Sauter-Wulfert ihr Gelöbnis ab. Die Verpflichtung wurde durch Handschlag und mit dem Eintrag in das Goldene Buch der Gemeinde abgeschlossen. Sandra Sauter-Wulfert wird künftig die Gemeinde in der Mitgliederversammlung Sozialstation Spaichingen-Heuberg vertreten.

Im Bischof-Wilhelm-von-Reiser-Kindergarten werden seit dem 1. Juni die Kinder auf freiwilliger Basis mit den bekannten Lolly-Tests getestet, berichtete Bürgermeister Hans Marquart dem Gemeinderat. Diese Tests sind weiter kostenlos. Die Kosten hierfür werden von der Gemeinde übernommen. Selbsttests, die nicht in der Einrichtung, sondern beispielsweise durch die Eltern oder Erziehungsberechtigten daheim durchgeführt werden, sind künftig selbst zu organisieren und selbst zu bezahlen. Ungeachtet davon bleibt die Testpflicht beim Personal bestehen.

Weil der Betrieb im Kindergarten vom 21. April bis zum 26. Mai auf Grund der Corona-Verordnungen des Landes ausgesetzt wurde, beschloss der Gemeinderat, auf die Erhebung der Elternbeiträge des Kindergartens für den Monat Mai 2021 zu verzichten. Hiervon ausgenommen sind die Beiträge für Kinder, die die Notbetreuung in Anspruch genommen haben.

Planer Karl Hermle erläuterte dem Gemeinderat den bisherigen Verlauf des Verfahrens für den Bebauungsplan „Kleines Öschle“. In dem Baugebiet, das in zwei Bauabschnitten realisiert werden soll, werden der Gemeinde etwa 30 Bauplätze mit einer durchschnittlichen Größe von 623 Quadratmetern zur Verfügung stehen. Die Anbindung des Gebiets an den Verkehr erfolgt ab Landstraße L 433 und schließt innerörtlich an die Kirchgasse an. Das Gebiet wird im Trennsystem entwässert, der Regenwasserabfluss soll soweit wie möglich über einen Retentionsraum führen. Das Niederschlagswasser der Privatgrundstücke wird wegen der Pufferwirkung über grundstücksbezogene Zisternen geführt.

Die Bebauungspläne Letten und Letten-Änderung wurden im Jahr 1964 und 1969 aufgestellt. Um die architektonischen Vorstellungen und städtebaulichen Anforderungen, die sich im Laufe der Jahre gewandelt haben, den heutigen Verhältnissen anzupassen, wurden die planungsrechtlichen und baugestalterischen Festsetzungen analog zum in Aufstellung befindlichen Baugebiet Kleines Öschle erweitert und angepasst.

Im Laufe des Jahres möchte die Breitband-Initiative des Landkreises Tuttlingen ihre Glasfaser-Trasse für schnelles Internet von Bubsheim nach Königsheim über Egesheim verlegen. Hierfür sind Tiefbauarbeiten in der Winkelstraße, der Industriestraße und der Straße „In Weiden“ vorgesehen. Damit bei der späteren innerörtlichen Verlegung des Breitbandnetzes der Asphalt nicht noch einmal aufgegraben werden muss, werden im Zuge dieser Bauarbeiten die Leitungen der örtlichen Breitbandversorgung gleich mit verlegt.

Des Weiteren beriet der Gemeinderat über die Gestaltung der Hinweis- und Wegeschilder zum geplanten Jubiläumswanderweg 1250 Jahre Egesheim. Der Antrag zum Anbringen eines Werbebanners auf einem öffentlichen Grundstück wurde abgelehnt.

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