Das Warten an der Bushaltestelle kann man sich auf alle möglichen Arten verkürzen...
Das Warten an der Bushaltestelle kann man sich auf alle möglichen Arten verkürzen... (Foto: Volkmar Hoffmann)
Volkmar Hoffmann

Zur Eröffnungsgala „Disneyland Reichenbach“ sind viele Gäste an diesem Bunten Abend in Disneykostüme geschlüpft und haben ein Programm mit Lokalkolorit, flotten Tänzen und gefragten Models erlebt.

Gleich nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Uwe Junker stellten sich die Verantwortlichen in stilsicheren Disneykostümen vor, und sechs Weißnarren führten ihren Narrentanz auf. Die Moderatoren Svenja und Sebastian Held präsentierten passend dazu den neuen dreifachen Narrenruf „Mickey – Mouse“.

„So sehen Sieger aus“

Beim Auftritt der mittleren Garde merkte man gleich zu Beginn, mit welchem Selbstvertrauen sie tänzerisch auftraten: „So sehen Sieger aus.“ Äußerst lebendig erzählten Bernhard Bosch und Sarah Flad von ihren Träumen „Fürstenhochzeit“, aufgeweckt durch den Postboten Florian Bosch.

Es folgte Pfarrer Häberle aus der Schwyz mit seinen superlativen Sprüchen, verkörpert von Pfarrer Johannes Amann, der viel Applaus erntete. Dann ginge es wieder für das Auge weiter mit dem Tanz nach „Arabian Nights – Abenteuer aus 1001 Nacht“, bevor der „Dorfdusler“ Alfred Grimm ein überlanges Telefongespräch mit der Redaktion des „Kulturblatt“ führte und allerlei zugetragene örtliche Begebenheiten erzählte.

Mit ein Höhepunkt waren die gefragten Models. Sie zeigten mit ihrem Charme, wie man sich auf dem Laufsteg elegant mit vollem Elan bewegt. Ein Bodymaß dank Ausverkauf Theo Merkt. Dick ist schick und Schönheit braucht halt was – gemeint waren der Push-up-BH und die Ohrringe die einen schlanken Fuß machten.

Die drei „Alten Damen“ Brigitte Pau, Simone Sekler und Margit Quarleiter sind allzeit für die kommende Freizeit des Bürgermeisters bereit. „Jonimalino“ hieß das köstliche Spektakel von fünf jungen Damen mit pantomimen Schattentänze zu berühmten Melodien.

Was man mit einem Hut so alles machen kann, zeigte die Theatergruppe: Stierkampf, Boxkampf, der Hut als Helm, als Lenkrad und zuletzt zum Flanieren. Mit „Tulpen aus Amsterdam“ machte die Gruppe die Bühne frei für weitere mitreißende Tanzschritte der großen Garde.

Zwei Ehepaare zeigten, wie man mit verschiedenen Gegensätzlichkeiten die Wartezeit, bis der Bus kommt, verkürzen kann.

Der Abend endete mit fröhlichen Klängen der Reichenbacher Guggenmusik unter Leitung von Hubert Wittmer und noch lange blieb man in närrischer Geselligkeit beieinander.

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