Denkinger Schule soll größer werden

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 Die 1961 eingeweihte Grundschule soll mit einem Anbau eine Erweiterung erhalten.
Die 1961 eingeweihte Grundschule soll mit einem Anbau eine Erweiterung erhalten. (Foto: Alois Groß)
Alois Groß

Am 9. Juli wird der neue Denkinger Gemeinderat konstituiert. In seiner letzten Sitzung hatte der Gemeinderat in seiner alten Besetzung eine umfangreiche Tagesordnung zu bewältigen. Mehrheitlich lehnte der Rat eine Erhöhung der Kindergartengebühr ab.

In der nächsten Sitzung nochmal beraten

Die Verwaltung hatte vorgeschlagen, eine Anpassung der Gebühren nach der Empfehlung von Gemeindetag, Städtetag und Kirchenleitung von drei Prozent vorzunehmen, damit ein Deckungsgrad von 20 Prozent der Betriebsausgaben erreicht werde. Mit fünf zu sechs Stimmen lehnte der Gemeinderat diesen Antrag ab, wogegen der Bürgermeister Rudolf Wuhrer schon mal Widerspruch einlegte. In der nächsten Sitzung soll darüber noch einmal beraten werden, so der Bürgermeister.

Zwei Varianten liegen vor

Das am 14. Januar 1961 eingeweihte Schulgebäude soll eine Erweiterung bekommen. Auf der Grundlage einer Besprechung der Schulleitung, Planer und Bürgermeister auf dem Regierungspräsidium in Freiburg wird die Planungsgruppe G die Planung forcieren, um noch im Oktober 2019 den Förderantrag einreichen zu können, berichtete Bürgermeister Wuhrer.

Dem Gemeinderat lagen zwei Varianten der Außenansicht vor. Die Verwaltung schlug die Variante eins vor, da sie anschließend im Unterhalt und den laufenden Betriebskosten die günstigere Variante darstelle. Dem stimmte der Rat zu.

Zur Bachverlegung Staigbächle und Löschteich der Firma Kauth erläuterten Martin B. Kuberczky und Mirco Fehrenbach vom Büro K 3 Landschaftsarchitekten dem Gremium den neuen Verlauf vom Staigbächle und den Abfluss vom Löschteich.

Beschluss zur Brücke

Mit einer Enthaltung und einer Gegenstimme war der Gemeinderat mit der Maßnahme einverstanden. Noch nicht geklärt sind die Ausgleichsmaßnahmen und die Anregung aus dem Rat, dass die zu bauenden Brücken für die heutigen landwirtschaftlichen Fahrzeuge die notwendige Breite und Belastbarkeit haben.

Recht umfangreich waren die Berichte der beiden kommunalen Kindergärten Villa Sonnenschein und Kinderburg. „Mit 24 Kindern sind wir derzeit voll belegt und die nächste Neuaufnahme könne nicht vor September 2020 erfolgen“, berichtete Elke Zöllner von der Villa Sonnenschein, wo die Kinder von ein bis drei Jahren sind.

Kinderburg voll ausgelastet

Auch die Kinderburg sei voll ausgelastet, berichtete Dagmar Wald. Für das Kindergartenjahr 2018/19 seien 49 von 50 Plätzen belegt und 20/21 ist heute bereits voll belegt. Erst im Jahr 2021/22 seien noch drei Plätze frei.

Am 20. Mai haben erstmals Kinder im neu angebauten Schlafraum geschlafen, ergänzte die Leiterin ihren umfangreichen Bericht. Am 6. Juli solle in der Kinderburg gefeiert werden, denn vor genau 20 Jahren seien die ersten Kinder hier eingezogen.

Mehrheit gegen Verschmälerung

Beim Ausbau und Gestaltung der Hinteren Gasse waren sich die Mehrheit der Räte einig, dass die Straße nicht nach den Plänen des Rottweiler Ingenieurs- und Planungsbüro von 6,50 Meter auf 5,50 Meter verschmälert werden soll und auch keine Grünbeete und Bauminseln angelegt werden sollen.

Die Hintere Gasse werde sehr oft als Umleitungsstrecke gebraucht, wenn in der Hauptstraße gebaut oder gefestet werde. Der technische Ausschuss des Gemeinderats soll die Sache noch einmal ansehen, um eine tragfähige Lösung zu finden.

Über den Antrag von Martin Schnee, die Straßenlampen nachts um 24 Uhr abzuschalten, um den Insektensterben an den Lampen vorzubeugen, soll beraten werden.

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