Bürgermeister Götz hört zum 15. April auf

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Über seinen Gemeindewald hat sich der Mahlstetter Rat ausführlich vor Ort informiert
Über seinen Gemeindewald hat sich der Mahlstetter Rat ausführlich vor Ort informiert (Foto: Gemeinde Mahlstetten)
Schwäbische Zeitung

Bürgermeister Helmut Götz will wie angekündigt im kommenden Jahr als ehrenamtlicher Bürgermeister altersbedingt aufhören. Termin ist der 15. April kommenden Jahres. Sein Nachfolger oder seine Nachfolgerin soll am 31. Januar gewählt werden, falls es nicht zu einer Stichwahl am 28. Februar kommt.

Die Stellenausschreibung des ehrenamtlichen Bürgermeisters wird im Amtsblatt vom 22. Oktober, tags darauf auf der Homepage veröffentlicht.

Die Bewerbungsfrist wird damit am 23. Oktober beginnen, so der Bericht der Gemeinde aus der jüngsten Ratssitzung.

Alles Weitere solle abgewartet werden, da unter Umständen Hinweise wie zum Beispiel zum Versand von Briefwahlunterlagen im Zuge von Corona, die noch zur Landtagswahl erwartet werden, eventuell analog übernommen werden könnten.

Immer noch muss sich der Gemeinderat mit den Regeln wegen der Coronapandemie beschäftigen. So bleiben die Besuche zu Jubilaren weiterhin bis mindestens 31. Dezember in allen Kreisgemeinden ausgesetzt. Beim Jugendtreff soll die Rückäußerung des Jugendtreffs abgewartet werden, wobei der Bürgermeister ermächtigt wurde, bei Einhaltung der Hygienevorschriften und Vorlage eines Schutzkonzepts eine beschränkte Öffnung wieder zuzulassen. Dies dürfte bald mit beschränkter Personenzahl der Fall sein.

Notfalls müsste die Feier zum Volkstrauertag in diesem Jahr ausnahmsweise abgesagt werden, etwa bei Extremwetterlage wie Starkregen oder Eiseskälte. Grundsätzlich sollte die Gedenkfeier aber wie bisher auf dem Friedhof Aggenhausen stattfinden.

Nach heutiger Einschätzung dürfte eine Saal- beziehungsweise Hallen-Fasnet eher nicht möglich sein; wie Umzüge zu handhaben sind, müsse abgewartet werden. Unter Umständen werden hierfür noch Regelungen in einer neuen Corona-Verordnung des Landes getroffen. Dies werden voraussichtlich alle Gemeinden so handhaben.

Der Bebauungsplan „Riegertsbühl III – 1. Änderung“ wurde als Satzung beschlossen. Das Verfahren ist damit abgeschlossen.

Einer Verlängerung des Stromliefervertrags mit der EnBW Ostwürttemberg Donau-Ries AG, Ellwangen um weitere drei Jahre stimmten die Räte zu

Im Beisein der Herren Leo Sprich, Rolf Mauthe und Sabrina Neitzel vom Kreisforstamt Tuttlingen und Alexander Jentsch, Forstdirektion Freiburg fand im Distrikt „Felseck“, jeweils an verschiedenen Stellen, so genannten Waldbildern, ein Ortstermin mit den Mitgliedern des Gemeinderates statt. Dort wird sowohl auf die Verbiss-Situation als auch auf die mangelhafte Naturverjüngung hingewiesen. Auch der bisherige Revierleiter, Torsten Weis, hatte es sich nicht nehmen lassen, den Waldbegang mitzuverfolgen. Auch waren die Jagdpächter mit von der Partie.

Jentsch betonte, dass die Bewirtschaftung des Gemeindewaldes die Bereiche Ökonomie, Ökologie und Soziales sinnvoll miteinander in Einklang bringen müsse. Aus Sicht der Ökonomie soll unter den Vorzeichen des Klimawandels die Baumartenstruktur langfristig von einem hohen Anteil Fichte auf mehr Tanne und Douglasie umgebaut werden. Auch sollen die Waldwege laufend in Stand gehalten werden. Leider sei aber der Holzpreis derzeit historisch niedrig, nicht zuletzt aufgrund der vielen Sturm- und Schneebruchereignisse und des Borkenkäferbefalls. Umso wichtiger sei es, kranke Bäume zeitnah zu entfernen.

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