Bubsheimer kommen in Scharen

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 Bürgermeister Thomas Leibinger brachte die Bubsheimer Angelegenheiten unkompliziert den Bürgern näher.
Bürgermeister Thomas Leibinger brachte die Bubsheimer Angelegenheiten unkompliziert den Bürgern näher. (Foto: Volkmar Hoffmann)
Volkmar Hoffmann

Zahlreiche Interessierte sind zur Einwohnerversammlung in Bubsheim gekommen. Bürgermeister Thomas Leibinger konnte vermelden, dass „die Einwohnerentwicklung sehr positiv ist – wir sind vorwärts gewachsen.“ Wirtschaftlich gesehen habe die Gemeinde eine gute Infrastruktur mit einer potenten Industrie- und Gewerbeentwicklung.

Es gebe keine großen Leerflächen, berichtete der Bürgermeister. Die Ortschaft sei sehr kompakt gebaut. Das seit 2010 angestrebte Sanierungsprogramm im Kernort laufe weiterhin. Am Herzen liegt Leibinger die innerörtliche Bebauung. Es stünden ungenutzte Anwesen und Bauflächen zur Verfügung, fünf Neubauten gebe es mitten im Ort. Im neuen Baugebiet liegen unter anderem im Buchen- und Eschenweg mehrere Bauplätze. Wie Leibinger mitteilte, müsse Bubsheim mit den Flächen sparsam umgehen: So werde es in Zukunft nur noch Bauplätze in der Größe von fünf bis 6,5 Ar geben.

Ein weiteres Thema des Abends war die Information über eine Sanierung im Plangebiet Kirche. Dieser Bereich soll aufgewertet werden. Darüber, wie dies aussehen soll, müssten noch einige Planungsschritte erfolgen, meinte der Bürgermeister.

Spannend waren die Zahlen der Gasanschlüsse: 2014 wurden 25 Haushalte angeschlossen und heuer sind es bereits 100. Mittlerweile wurden bei 50 aufgebauten Anschlüssen gleich Leerrohre für Glasfaser mit verlegt.

Unter „Besonderheiten“ sprach Leibinger die Schneebruchsituation auf der Gemarkung an, da es mehr als 2500 Festmeter Holz zur Aufarbeitung gab; da von der Gemeinde nur 600 Festmeter eingeplant waren, fiel das Ergebnis im Forsthaushalt negativ aus.

Doch es gab auch Positives zu vermelden: Hat doch die Feuerwehr einen neuen Mannschaftstransportwagen erhalten, die Grotte wurde mit bürgerschaftlichem Engagement hergerichtet, das historische Gebäude „Anhauser Mühle“ gekauft. Im sozialen Bereich ist die Gemeinde ebenfalls aktiv mit der Sozialstation Spaichingen/Heuberg, Mikado Nachbarschaftshilfe und sie in der Palliativversorgung im Kreis mit dabei.

Erfreulich ist laut Leibinger das Gewerbesteueraufkommen, das Geld solle in Kindergarten und Schule sinnvoll investiert werden. Mankos seien der Einzelhandel und die ärztliche Versorgung. Dennoch: „Wir sind eine Marke, und diese wollen wir halten“, sagte er abschließend und hoffte auf ein positives Wahlergebnis für seine zweite Amtszeit als Bürgermeister. Die Stelle wurde bereits im Staatsanzeiger ausgeschrieben.

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