Barrierefreier Zugang zur Nikolauskapelle

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Cornelius Schätzle trifft einen Wanderer vor der Nikolauskapelle
Cornelius Schätzle trifft einen Wanderer vor der Nikolauskapelle (Foto: Sabine Schätzle)
Sabine Schätzle

Die Nikolauskapelle bei Schörzingen liegt fast am Schnittpunkt der drei Kreise der Region. Die auf dem Oberhohenberg mitten im Wald stehende, 2017 erbaute Nikolauskapelle ist auch für Menschen mit Gehbehinderung zu erreichen.

Als Bindeglied der drei Landkreise Rottweil, Tuttlingen und Zollern-albreis kann die Lage der Kapelle bezeichnet werden.

Der Kreuzweg durch den Wald bis hin zur Kapelle weist zwar Steigungen auf, ist mit Begleitung jedoch auch rollstuhltauglich. Cornelius Schätzle aus Deilingen kann mit seinem elektrischen Rollstuhl gar alleine die Nikolauskapelle besuchen.

Die Ende Mai 2018 eingeweihte Kapelle selbst kann seit letztem Herbst über eine Rampe befahren werden. Die Firma Holcim (Süddeutschland) GmbH hat die Rampe gestiftet, Mitarbeiter Walter Klaus hat die zertifizierte Rampe auf Maß für die Nikolauskapelle angefertigt.

Für gehbehinderte Menschen sind diese barrierefreien Zugänge zu dem Gotteshaus ein wichtiger Beitrag, trotz allen Widrigkeiten am öffentlichen Leben teilnehmen zu können - so kann auch ein andächtiger Besuch in dem schmucken Kleinod auf dem Oberhohenberg möglich sein.

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