Böttingen ehrt im Gemeinderat fleißige Blutspender

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 Bürgermeister Benedikt Buggle (links) konnte Konrad Welte, Hariold Dekarz, Roswitha Lehr, Marina Zeidler und Bernd Preißer (v.
Bürgermeister Benedikt Buggle (links) konnte Konrad Welte, Hariold Dekarz, Roswitha Lehr, Marina Zeidler und Bernd Preißer (v. l.) für ihre Jubiläumsblutspenden auszeichnen. (Foto: Gemeinde Böttingen)
Schwäbische Zeitung

Bürgermeister Benedikt Buggle hat im Gemeinderat verdiente Blutspender ausgezeichnet. Buggle betonte in seiner Ansprache, die er auch im Namen des verhinderten DRK-Ortsgruppenleiters Sigmund Villing hielt, dass sich sämtliche Blutspender in vorbildlicher Weise uneigennützig in den Dienst am Nächsten gestellt hätten. Dafür gebühre allen Spendern der Dank der Gemeinde und der Bürgerschaft.

Für zehnmaliges Blutspenden wurden Nadja Grimm (in Abwesenheit) und Marina Zeidler geehrt. Für 75-maliges Blutspenden wurden Roswitha Lehr und Hariold Dekarz ausgezeichnet. Die Anerkennung für 100 Blutspenden erhielten Bernd Preißer und Konrad Welte, so eine Pressemitteilung.

Vertreter des Jugendtreffs stellten die geplanten Renovierungsarbeiten im gemeindeeigenen Gebäude vor und baten die Gemeinde um eine finanzielle Unterstützung. So sollen insbesondere die Heizung und der Boden auf Vordermann gebracht werden. Nach mehreren Einbrüchen müssten überdies die Fenster in den Toiletten ausgetauscht und am besten auch vergittert werden, so die Mitteilung. Außerdem planen die Jugendlichen, den Außenbereich und das Volleyballfeld auszubessern, dabei soll einiges in Eigenleistung geschehen. Im Laufe der Diskussion äußerten die Gemeinderäte, dass man als Gebäudeeigentümer in der Pflicht sei, zumindest die Fenster samt Gitter und die Heizung zu reparieren. Für diese Gewerke soll der Jugendtreff einen einmaligen Zuschuss von 7000 Euro erhalten.

Auch im kommenden Jahr sollten aus Sicht des Gemeinderats Investitionen in Böttingen getätigt werden. Deswegen hatte man in einer Klausur ein Investitionsprogramm vorberaten. Oberste Priorität genieße die Umsetzung der Ortskernentwicklung. Hier werde man Mittel für einen Gebäudeabbruch und den etwaigen Aufkauf von Gebäuden und Grundstücken einplanen. Ebenso ist es dem Gemeinderat wichtig, Kosten für die weitere Modernisierung des Schulgebäudes einzustellen, so die Mitteilung. 2020 stünden Lehrerzimmer, Sekretariat und Rektorat im Mittelpunkt.

Für die Fertigstellung der Albstraße müsse noch der Feinbelag aufgebracht werden. Auch dies soll 2020 im Haushalt abgebildet werden.

Der TÜV hatte bei der Begehung der Außenanlage im Kindergarten zwei Beanstandungen. Die Kirchengemeinde wolle diese 2020 beheben. Da die Gemeinde mit 85 Prozent an den Kosten beteiligt ist, wurde der Austausch der Nestschaukel sowie die Anbringung eines zweiten Handlaufs an der Treppe zum Hauseingang im Kindergartenausschuss vorgestellt. Auch diese Kosten sollten veranschlagt werden.

Des Weiteren sind laut Mitteilung Ausgaben für die Erarbeitung eines gesetzlich vorgeschriebenen Krisen-Notfallmanagementsystems sowie für die Dichtigkeitsprüfung des Zuleitungssammlers nach Mahlstetten einzuplanen. Inwieweit und in welcher Höhe diese oder auch weitere Maßnahmen im Etat 2020 dargestellt und finanziert werden können, müssten die anstehenden Haushaltsplanberatungen zeigen. Außerdem hat der Gemeinderat ein Redaktionsstatut für das Amtsblatt erlassen und die Ersatzbeschaffung der EDV-Ausstattung in der Schule beschlossen.

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