Hubert Liebherr spricht von einem „Wunder“

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Rund 100 Besucher waren in den wunderschön hergerichteten Heustadel der Familie Arno in Gunningen gekommen, um den Vortrag von
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Rund 100 Besucher waren in den wunderschön hergerichteten Heustadel der Familie Arno in Gunningen gekommen, um den Vortrag von
Schwäbische Zeitung

Vor rund 100 Besuchern hat jüngst Hubert Liebherr die Geschichte seiner „Bekehrung“ erzählt und dabei auch Werbung für Wallfahrten im Sinne eines traditionalistischen Glaubensverständnisses gemacht.

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Vor rund 100 Besuchern hat jüngst Hubert Liebherr die Geschichte seiner „Bekehrung“ erzählt und dabei auch Werbung für Wallfahrten im Sinne eines traditionalistischen Glaubensverständnisses gemacht. Hätte man Hubert Liebherr vor 25 oder 30 Jahren gesagt, dass er einmal in einem so wunderschön hergerichteten Heustadel wie bei der Familie von Helene Arno in Gunningen über sich und seinen Glauben sprechen würde, er hätte sein Gegenüber ausgelacht. Das wäre damals das „Vorletzte“ gewesen, was „ich im Leben getan hätte“, erklärte Hubert Liebherr. So berichtete der Unternehmer davon, wie er seinen Glauben fast verlor, wiederentdeckte und heute offen und innerlich erfüllt lebt. Zunächst gewährte Liebherr einen Einblick in seine Kindheit und Familie. Geboren wurde er als jüngstes von fünf Kindern im Jahre 1950. Zwei Zimmer klein war die Holzbaracke, in der er aufwuchs. Vor mehr als 65 Jahren hatte sein Vater die Firma gegründet, die heute mehr als 30000 Mitarbeiter zählt und weltweit fungiert. Als Hubert Liebherr 1988 seinen Anteil am Konzernerbe – immerhin ein Fünftel – zurückgab, verfügte sein Vater Hans für den jüngsten Sohn und seine Frau eine Leibrente bis zum Tod. Deren Höhe erfährt man allerdings nicht während des Vortrags. Immerhin scheint es zu reichen, zusammen mit eifrigen Mitstreitern einen florierenden Wallfahrtsbetrieb am Leben zu halten.In Heidelberg habe Liebherr 1968 nicht sein Herz, sondern den Glauben verloren. Aufgeleuchtet sei er ihm wieder in der Sahara in Form der vielen Sterne am Nachthimmel.Für die katholische Ausrichtung habe außer einer frommen Erziehung im Elternhaus auch die Gottesmutter persönlich gesorgt. Im Jahr 1981 war es dann ein Autounfall, der ihn wieder zum Glauben führte. An einer Kreuzung kam es aus zunächst unerklärlichen Gründen zu einer Kollision. Später erkannte Liebherr diesen Zusammenstoß, bei dem niemand verletzt wurde, als „Wink mit dem Zaunpfahl“. Eine kleine Kapelle mit einer Muttergottesstatue stand nahe am Unfallort und zog Liebherr magisch an. Liebherr erzählte von seiner Wallfahrt nach Fatima. Von seinem ersten Rosenkranz („ mit Betriebsanleitung“). Und davon, wie er ein Zeichen Gottes spürte. Zusammen mit seinem Schulfreund Albrecht Graf Brandenstein-Zeppelin unternahm Liebherr im eigenen Privatjet einen Wallflug nach Fatima in Portugal. Der Freund, der zeitweilig zusammen mit einem Ex-Anwalt in Ehingen eine Kanzlei betrieb, brachte ihn auf die Idee mit Medjugorje, einem berühmten Pilgerziel. Von der nicht alltäglichen Anreise ließ sich der Allmächtige aber nicht beeindrucken. „Obwohl ich schon ein kleines bis mittleres Wunder erwartet hätte“, schmunzelte Liebherr. Heute weiß er, Gott lässt sich von solchen Dingen nicht beeindruck. Im Laufe der Jahre wurde Liebherr ein „Botschafter“ des Wallfahrtortes, berichtet anderen Menschen in Wort und Bild von Medjugorje. So wie jetzt in Gunningen auf Einladung von Frau Helene Arno.

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