Mehr Einzahlungen als Ausgaben

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 Der Gunninger Rat besprach den Etat für 2020.
Der Gunninger Rat besprach den Etat für 2020. (Foto: Bernd Wüstneck)
Silvia Müller

In die Haushaltsvorberatungen sind die Gunninger Gemeinderäte in ihrer Sitzung in dieser Woche eingestiegen. Demnach sind im Finanzhaushalt Ausgaben in Höhe von knapp 1,5 Millionen Euro geplant. Dem stehen Einzahlungen in Höhe von knapp 1,7 Millionen Euro gegenüber.

Im Verwaltungsbereich wurden die Ansätze belassen, für die Personalausgaben wurden sie, entsprechend den tariflichen Vorgaben, hochgerechnet. Für den Kindergarten, die Gemeindehalle, den Bauhof und die Feuerwehr wurde ein Budget eingerichtet. Entsprechend dem Beschlussvorschlag beauftragte der Gemeinderat die Verwaltung, den Haushalt für das kommende Jahr und der beiden Folgejahre auf der Basis der vorgelegten Entwurfszahlen auszuarbeiten und zur Beratung sowie zur Beschlussfassung vorzulegen.

Die Abwassergebühr sowie die Abwassersatzung beschäftigte den Gunninger Gemeinderat in einem weiteren Tagesordnungspunkt: Nachdem erhebliche Verlustvorträge aus der Vergangenheit abgebaut sind, ergibt sich aus der aktuellen Kalkulation eine Gebührenobergrenze, die ab dem 1. Januar 2020 greift. Demnach reduziert sich der Betrag für das Schmutzwasser von 3,40 auf 2,62 Euro. Der Betrag für das Oberflächenwasser erhöht sich hingegen von 0,16 auf 0,19 Euro. Dem stimmten die Gemeinderäte einstimmig zu. Die Abwassersatzung musste entsprechend angepasst werden.

Den Beschluss zur Aufstellung eines Bebauungsplans für die Erweiterung des Baugebiets Nachtweide legte Bürgermeisterin Heike Ollech vor. Der Beschluss konnte im Rahmen des beschleunigten Verfahrens gefasst werden und erfolgte einstimmig. Demnach werden in absehbarer Zeit in diesem Baugebiet auf einer Fläche von 16 200 Quadratmetern neue Bauplätze entstehen.

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