Gunningen reduziert die Holzernte

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 Der Gunninger Wald wirft weniger ab als erhofft.
Der Gunninger Wald wirft weniger ab als erhofft. (Foto: Tobias Hase)
Andrea Utz

Das Forstwirtschaftsjahr 2020 wird der Gemeinde Gunningen voraussichtlich ein Minus von 2100 Euro einbringen. Den bereits in der letzten Sitzung des Gemeinderats von Revierförster Sigmund Scheu vorgestellten Betriebsplan für das kommende Jahr haben die Gemeinderäte in der Sitzung am Mittwochabend beschlossen. Er sieht vor, die Holzernte gegenüber der bisherigen Menge um 30 Prozent zurückzufahren.

Grund dafür ist der am Markt eingebrochene Holzpreis. Anstatt der bisher eingeschlagenen 500 Erntefestmeter werden im nächsten Jahr nur 360 Erntefestmeter genutzt. Dem voraussichtlichen Erlös von 19 800 Euro stehen Kosten in Höhe von 10 500 Euro gegenüber. Weitere Aufwendungen entstehen durch neu zu pflanzende Kulturen, durch Bestandspflege, Waldschutz, Erschließungsbeiträge sowie Verwaltungskosten. So kommen an Ausgaben 21 900 Euro zusammen. Bürgermeisterin Heike Ollech und die Gemeinderäte waren sich einig, dass dieses Minus im Moment noch kein Grund zur Sorge sei, denn die letzten Jahre erbrachten gute Erträge.

Autofahrer sind viel zu schnell

Im Zeitraum 20. September bis 18. Oktober wurde in der Hausener Straße ortseinwärts die Geschwindigkeit gemessen. 16 012 Fahrzeuge wurden erfasst, 88,2 Prozent waren zu schnell. Lediglich 1631 Autofahrer hielten die vorgeschriebene Geschwindigkeit von 50 km/h ein. Mit 60, beziehungsweise 70 Stundenkilometern waren 10 824 Fahrer unterwegs. Neun Autobesitzer kamen mit 110 Stundenkilometern aus Hausen ob Verena in die Gemeinde gebraust. Die beiden Spitzenreiter brachten es auf 117 Sachen, mit denen sie in Gunningen einfuhren. „Da sollte ein Kreisel hin“, war der einhellige Kommentar der Gemeinderäte.

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