Donnerstags-Wanderer treffen sich seit etwa zehn Jahren

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„Die Donnerstags-Wanderer“ ist eine Gruppe von Gunninger Männern, die gemeinsam Ausflüge unternimmt.
„Die Donnerstags-Wanderer“ ist eine Gruppe von Gunninger Männern, die gemeinsam Ausflüge unternimmt. (Foto: Silvia Müller)

Die „Donnerstags-Wanderer“ nennt sich eine Gruppe von Gunninger Männern, die immer an diesem Wochentag miteinander unterwegs sind. Entweder zu Fuß oder mit dem Rad unternehmen sie, beinahe bei jedem Wetter, Touren durch die nähere und manchmal auch etwas weitere Umgebung.

Wie so oft entstand die Idee dazu mehr aus einer Laune heraus. Die Initiative kam von Helmut Müller und liegt etwa zehn Jahre zurück. Er selbst, Wolfgang Finsterle, Lorenz Distel und Eugen Sulzmann waren im Ruhestand, hatten Zeit, fühlten sich fit und wollten sich sportlich betätigen. So kamen sie auf die Idee, gemeinsam zu wandern. Im Laufe der Jahre kamen immer wieder ins Rentenalter gekommene Männer hinzu, sodass die Donnerstags-Wanderer heute aus zehn Mitgliedern bestehen.

Dabei handelt es ich wohlgemerkt nicht im einen Verein oder irgendeine Art von Organisation, sondern eben einfach um Männer, die Spaß daran haben, gemeinsam etwas zu unternehmen. „Wir gestalten unseren Nachmittag interessant, indem wir immer andere Ziele ansteuern. Mal gehen wir nach Trossingen und kommen mit dem Bus zurück, oder wir fahren mit dem Rad nach Aixheim. Manchmal steigen wir aber auch in den Zug, fahren nach Ludwigshafen und gehen den Blütenweg nach Sipplingen“, führt Franz Sahler als Beispiel für die Ziele an. „Wichtig ist immer, dass wir eine Einkehrmöglichkeit finden“, bestätigen alle Männer lachend.

Über viele Jahre hinweg war dieser Donnerstag für die Teilnehmer eine reine Männersache. Auch der Abschluss in einem Gasthaus in der Nähe von Gunningen, oder wenn möglich in der Gemeinde. Brigitte Schweizer, die Ehefrau des Donnerstags-Wanderers Bernhard, war die erste Dame, die diese Männerriege „sprengte“, indem sie sich zum abschließenden Essen dazu gesellte. Das machte auch anderen Ehefrauen Mut, und sie folgten dem Beispiel.

So ist es seit etwa vier Jahren so, dass sich die Männer mit ihren Frauen zu einem gemeinsamen Abschluss treffen. „Das ist auch schöner so“, stellt Bernhard Schweizer fest. „Und wenn wir von unserer Tour erzählen, können wir gleich noch fünf Kilometer dazu dichten“, fügt Franz Sahler schmunzelnd hinzu.

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