Später Punktgewinn für SV Geisingen

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In dieser Szene klärt Geisingens Verteidiger Celil Begit gegen Neustadts Markus Tritschler. Zu Beginn des Spiels hatte der SVG-A
In dieser Szene klärt Geisingens Verteidiger Celil Begit gegen Neustadts Markus Tritschler. Zu Beginn des Spiels hatte der SVG-Akteur unglücklich einen Handelfmeter verschuldet. (Foto: Hans Herrmann)
Hans Herrmann

Der SV Geisingen bleibt in der Landesliga ungeschlagen. Am 2. Spieltag sicherte sich der Neuling beim FC Neustadt einen Punkt. Mit dem Ausgleichstreffer durch Dominik Herfort in der letzten Minute zum 2:2 (1:1) belohnte sich der ersatzgeschwächte SVG für eine couragierte Leistung. Der Jubel kannte nach dem Schlusspfiff im Geisinger Lager keine Grenzen.

Der favorisierte FC Neustadt wollte von Anfang an das Heft in die Hand nehmen. Mit schönen Ballstafetten versuchte der Verbandsliga-Absteiger Dominanz auszuüben. Bereits nach sechs Minuten gingen die Gastgeber durch einen von Sam Samma verwandelten Handelfmeter 1:0. SV-Abwehrspieler Celil Begit war der Ball unglücklich an die Hand gesprungen. Neustadts Antreiber Markus Tritschler hatte in der Folge einen weiteren Treffer auf dem Fuß.

Der SVG hielt aber dagegen. Als sich Spielertrainer Marijan Tucakovic in der 25. Minute über rechts durchsetzte, unterstrich Offensivtalent Fabian Federle seinen Torinstinkt. Aus der Drehung jagte er den Ball zum 1:1 in die Maschen. Bis zur Pause tat sich dann nicht mehr viel. Durch Peter Ochs hatte Geisingen noch die größte Chance zum Führungstreffer.

Auch zu Beginn des zweiten Abschnitts kamen beide Teams schwer ins Spiel. Nach eine Stunde bewahrte SV-Torhüter Alkall Fadera mit einer tollen Parade gegen den durchgebrochenen Tobias Gutscher seine Elf vor einem Rückstand. Gegen einen umstrittenen Foulelfmeter war er aber machtlos. Sam Samma (84.) brachte den Favoriten erneut in Führung.

Die Gäste, die wegen Urlaub und Verletzung auf acht Spieler verzichten mussten, bewiesen aber Moral und setzten alles auf eine Karte. Nach einer Flanke des eingewechselten Qazim Sulejmani nickte der umtriebige Dominik Herfort zum 2:2-Endstand (90.) ein. In der Nachspielzeit lenkte Fadera einen gut platzierten Kopfball über die Latte und rettete seinem Team den Punkt. „Bei uns hat die Moral und Einstellung gestimmt. Wir wurden zurecht belohnt“, sagte Tucakovic, der mit der Vorstellung seines dezimierten Teams mehr als zufrieden war.

Tore: 1:0 Samma (6., Handelfmeter), 1:1 Federle (25.), 2:1 Samma (84., Foulelfmeter), 2:2 Herfort (90.). - Zuschauer: 150. - Schiedsrichter: Valentin Hodler (Nordach).

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