Signalkrebs breitet sich rasant in der Donau aus

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Zu einer Invasion wurde der Signalkrebs in der Geisinger Donau. Inzwischen ist er auch in Kirchen-Hausen festgestellt worden. Di
Zu einer Invasion wurde der Signalkrebs in der Geisinger Donau. Inzwischen ist er auch in Kirchen-Hausen festgestellt worden. Die Geisinger Angler dürften in diesem Jahr einiges über 2000 Exemplare gefangen haben, wie Viktor Bienefeld der einige große Exemplare eines Tagesfangs zeigt. An diesem Tag war es ein halber Eimer voll. (Foto: Paul Haug)
Paul Haug

Der Signalkrebs

Der Signalkrebs stammt aus Nordamerika und wurde ab 1960 aus Schweden nach Deutschland eingeführt. Er verdrängt heimische Krebsarten und überträgt die Krebspest. Er frisst alles, was ihm vor die Schere kommt, bedroht somit also auch manche Fischarten. Der Signalkrebs mutiert derzeit zur häufigsten Krebsart und ist dabei, den Kamberkrebs zu überholen, der ebenfalls aus Nordamerika eingeführt wurde und ebenfalls die Krebspest überträgt. Der Signalkrebs kann sogar bis zu zwei Kilometer über Land gehen, um an ein anderes Gewässer zu gelangen. (ph)

Mehr als 2000 der Tiere leben rund um Geisingen in der Donau. Das wird für heimische Arten zum Problem.

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Der Signalkrebs

Der Signalkrebs stammt aus Nordamerika und wurde ab 1960 aus Schweden nach Deutschland eingeführt. Er verdrängt heimische Krebsarten und überträgt die Krebspest. Er frisst alles, was ihm vor die Schere kommt, bedroht somit also auch manche Fischarten. Der Signalkrebs mutiert derzeit zur häufigsten Krebsart und ist dabei, den Kamberkrebs zu überholen, der ebenfalls aus Nordamerika eingeführt wurde und ebenfalls die Krebspest überträgt. Der Signalkrebs kann sogar bis zu zwei Kilometer über Land gehen, um an ein anderes Gewässer zu gelangen. (ph)

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