Schaulaufen der Bewerber am 6. Juni

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 In der Geisinger Stadthalle soll das Schaulaufen der Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 6. Juni stattfinden.
In der Geisinger Stadthalle soll das Schaulaufen der Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 6. Juni stattfinden. (Foto: Archiv: Dieter Kleibauer)
Thomas Schröter

Für die Bewerber bietet sie eine Plattform, um sich in der Wählergunst weiter nach vorne zu kämpfen, bei nicht wenigen Besuchern gibt sie den Ausschlag, bei welchem Kandidaten sie ihr Kreuzchen setzen werden. Die Rede ist von der öffentlichen Vorstellung der Bewerber um das Bürgermeisteramt, die am Donnerstag, 6. Juni, 20 Uhr, in der Geisinger Stadthalle über die Bühne geht. Deren Ablauf hat der Gemeinderat bei seiner jüngsten Sitzung festgelegt. Sie gliedert sich im Wesentlichen in zwei Abschnitte: In einem ersten Block stellen sich die Kandidaten persönlich und mit begrenzter Redezeit vor. Nach einer Pause geht es über in den zweiten Block, eine Diskussions- und Fragerunde. Was den Ablauf dieser Diskussions- und Fragerunde anbelangt, standen zwei Varianten zur Wahl. Der Gemeinderat entschied sich nach kurzer Diskussion schließlich für die weniger komplizierte der beiden Möglichkeiten.

Moderation: Den Moderationspart übernehmen zum Auftakt der öffentlichen Kandidatenvorstellung und im weiteren Verlauf der Veranstaltung die stellvertretende Bürgermeisterin Kathrin Sorg sowie Hauptamtsleiter Thomas Schmid in seiner Funktion als Wahlleiter. Die beiden werden dem Publikum auch den weiteren Verlauf der Veranstaltung erläutern.

Block eins: Für seine persönliche Vorstellung erhält jeder der Bewerber eine Redezeit von maximal 15 Minuten. Diesen Redepart bestreitet jeder der Kandidaten in Abwesenheit der Mitbewerber. Es ist also immer nur ein Bewerber auf der Bühne zu sehen und zu hören. Fragen aus den Publikumsreihen sind während dieser Vorstellungsrunde nicht zugelassen. Die einzelnen Kandidaten stellen sich in der Reihenfolge des Eingangs der Bewerbungen auf das Bürgermeisteramt vor.

Block zwei: Nach einer Pause läuten die Moderatoren eine Diskussions- und Fragerunde ein, während der alle Kandidaten auf der Bühne präsent sein werden. Für die Beantwortung von Fragen aus den Besucherreihen stehen jedem der Bewerber maximal 20 Minuten Zeit zur Verfügung. Die Zuhörer werden gebeten, jeweils nur eine, möglichst kurz gehaltene Frage zu stellen, wenn sie sich zu Wort melden. Das schließt, wie Wahlleiter Thomas Schmid auf Nachfrage erläuterte, nicht aus, dass ein Zuhörer im Laufe der Veranstaltung mehrere Fragen stellen kann. Die Fragen können an einen, mehrere oder alle der Bewerber gerichtet werden. Die Beantwortung der Frage erfolgt jeweils sofort, wobei die Reihenfolge der Bewerber bei der Beantwortung abwechselt. Jeder Bewerber hat nach Abschluss der Fragerunde ein Schlusswort, das auf drei Minuten begrenzt ist.

Variante: Einen alternativen Ablauf für die Diskussions- und Fragerunde verwarf der Gemeinderat. Dieser Variante zufolge sollten die Zuhörer in der Pause auf ausgelegten Notizkarten ihre Fragen unter Angabe von Name und Anschrift notieren. Die Fragekarten sollten per Farbgebung den Bewerbern zugeordnet und getrennt nach Farben in Wahlurnen gesammelt werden, aus denen dann jeweils drei Fragen für jeden der Bewerber gezogen werden sollten. Ist jeder der Bewerber auf die drei an ihn gerichteten Fragen eingegangen, sollten drei weitere Fragen gezogen werden, die von jedem der Kandidaten beantwortet werden sollten. Dieser Modus erschien – nicht ganz unerwartet und durchaus nachvollziehbar – der Mehrheit des Gemeinderats als allzu kompliziert. Stadtrat Uwe Kraft (SPD) regte zwar an, schriftlich hinterlegte Fragen aus dem Publikum ergänzend zu den mündlich vorgetragenen zuzulassen, fand dafür aber keinen Fürsprecher.

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