Planung für 200-jähriges Bestehen läuft bereits

Lesedauer: 4 Min
 Geehrt wurden bei der Stadtmusik Geisingen: (von links) Markus Tritschler (25 Jahre), Edgar Friedrich (40 Jahre), Ingrid Fromm
Geehrt wurden bei der Stadtmusik Geisingen: (von links) Markus Tritschler (25 Jahre), Edgar Friedrich (40 Jahre), Ingrid Fromm (30 Jahre). Der geschäftsführende Vorsitzende Tobias Buss, Jessica Hilbert (15 Jahre), die Vizepräsidentin des Blasmusikverbands Schwarzwald-Baar, Alexandra Götz, sowie Bürgermeister und erster Vorsitzender Martin Numberger. (Foto: Paul Haug)
ph

Die Stadtmusik feiert in zwei Jahren 200jähriges Bestehen. Die Planungen laufen, von der Ausrichtung des Verbandsmusikfests nimmt man jedoch Abstand, dafür will man die Ausrichtung von Wertungsspielen organisieren. Bisher waren in der Verbandsgeschichte allerdings die Verbandsmusikfeste mit Wertungsspielen miteinander verbunden, entsprechende Gespräche mit dem Blasmusikverband Schwarzwald-Baar dauern auch noch an, wie der geschäftsführende Vorsitzende Tobias Buss bei der Generalversammlung sagte.

„Warum ist die Marke Stadtmusik in den 200 Jahren zu dem geworden, was sie ist“, fragte Buss – und hatte auch die Antwort: engagierte Musiker und Dirigenten. Bürgermeister Martin Numberger ist satzungsgemäß Vorsitzender der Stadtmusik und leitete seine erste Generalversammlung des Orchesters. Die zahlreichen Aktivitäten listete Schriftführerin Manuela Hemens auf, die ihren letzten Geschäftsbericht vortrug. Sie übte das Amt seit 2006 aus. Sie wurde wie Diana Tritschler verabschiedet, die seit 2002 im Vorstand war, davon zwölf Jahre als Beisitzer und zuletzt seit 2014 als Jugendkoordinatorin.

Stadtmusikdirektor Rudolf Barth war in der musikalischen Bilanz nicht ganz zufrieden. Das Konzert im Frühjahr hatte gleich drei Höchststufenstücke, das Gemeinschaftskonzert aller Musikvereine in Kirchen-Hausen gefiel dem Geisinger Dirigent überhaupt nicht. Die Zeit für die Vorbereitung für viele Vereine sei viel zu kurz gewesen. Beim nächsten Mal soll der Termin etwas später sein, so Barth.

Er appellierte an die Musiker, sich bei der Bläserschule als Ausbilder zur Verfügung zu stellen wie auch bei der Suche nach einem musikalischen Leiter tätig zu werden. Seit dem Rücktritt von Ingrid Fromm von diesem Posten „schwankt das Schiff Bläserschule“, monierte Barth. Nach dem Konzert am 25. April steht für die Stadtmusik die Teilnahme an Wertungsspielen an, danach will Barth für das 200jährige Bestehen der Stadtmusik komponieren. Während dieser Übergangsphase wird Edgar Friedrich die Stadtmusik leiten. Die neue Vizepräsidentin des Verbands, Alexandra Götz, konnte Markus Tritschler für 25-jährige und Edgar Friedrich für 40jährige Zugehörigkeit ehren.

Edgar Friedrich bekam die goldene Ehrennadel des Verbands für sein 40jähriges Musikerjubiläum. Markus Tritschler erhielt die Ehrennadel in Silber für 25 Jahre. Von der Stadtmusik wurde Ingrid Fromm für 30jährige Zugehörigkeit und Jessica Hilbert für 15 Jahre geehrt. Ingrid Fromm war die Initiatorin für das Jugendblasorchester der Stadtmusik und des Verbandes. Bei den Wahlen wurden Tobias Buss als geschäftsführender Vorsitzender, Johannes Maier als neuer Schriftführer, Michaela Hemens als neue Jugendkoordinatorin gewählt, ferner Christian Fühnus als Beisitzer, Jessica Bühler als Vorsitzende des Jugendblasorchesters, Stefan Buss als Noten- und Katrin Weiner als Inventarwartin.

Die Kommentarfunktion ist für Sie aktuell gesperrt. Bitte wenden Sie sich an unseren Kundenservice für weitere Infos.
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen

Mehr Themen