Mit Konfi-3 der Kirche früher begegnen

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Drittklässler feierten in Geisingen und Immendingen ihre Konfirmation. Melina Ehler (von links), Melissa Pendzialek, Pfarrerin S
Drittklässler feierten in Geisingen und Immendingen ihre Konfirmation. Melina Ehler (von links), Melissa Pendzialek, Pfarrerin Silke Bauer-Gerold Emily Sicilia, Marie Adelhoch, Maximilian Adelhoch, Johanna Reinhardt und Sophie Schweizer. (Foto: Paul Haug)

Die evangelischen Kirchengemeinden Geisingen und Immendingen haben zum ersten Mal einen Konfi-3-Gottesdienst gefeiert. Konfi-3 ist vergleichbar mit dem Weißen Sonntag der katholischen Pfarrgemeinden. In einigen Kirchengemeinden im Dekanat Tuttlingen werden die Konfi-3-Feiern bereits ausgerichtet, in anderen nicht. Die „Drei“ im Namen steht dabei für das Schuljahr, in dem die Konfirmanden sind.

Pfarrer Thomas Gerold erklärt, dass damit ein entsprechender Beschluss der Landessynode von 2001 umgesetzt werde. Ziel ist es, dass Kinder in die Abendmahlspraxis und -frömmigkeit der Kirche hineinwachsen. Klassischerweise gilt das achte Schuljahr als Zeitraum, in dem Jugendliche konfirmiert werden. Das soll auch weiterhin so bleiben, mit der Konfirmation als Konfi-8. Aber: „Die erste Begegnung mit dem Abendmahl und der Kirche in der achten Klasse ist zu spät. Eine frühere Begegnung mit der Kirche ist sehr gut“, führt Thomas Gerold weiter aus. Seit September wurden die Kinder auf dieses Fest vorbereitet. Mit der Premiere waren Gerold und seine Ehefrau Silke Bauer-Gerold sehr zufrieden.

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