Martin Numberger
Martin Numberger (Foto: Stadt Geisingen)
Schwäbische Zeitung

(lise) - Wer wird der neue Vorsitzende des Zweckverbands Wasserversorgung Unteres Aitrachtal? Diese Frage stellt sich den Mitgliedern bei ihrer kommenden Verbandsversammlung. Denn: Geisingens ehemaliger Bürgermeister Walter Hengstler, der den Vorsitz bisher inne hatte, schied zum 31. August dieses Jahres aus seinem Amt aus.

Geht es nach Immendingens Bürgermeister Markus Hugger, dann soll sein Bürgermeister-Kollege aus Geisingen, Martin Numberger, den Posten als Verbandsvorsitzender übernehmen. „Meine Vision ist, dass er den Vorsitzenden macht, und ich die Position als Stellvertreter behalte“, sagt er im Gespräch mit unserer Zeitung.

Da Immendingen und Geisingen die beiden größten Verbandsmitglieder sind, sei es historisch so gewachsen, dass der Vorsitz in eine der beiden Kommunen geht. Aufgrund der laufenden Großprojekte sei es auch sinnvoll, wenn der Verbandsvorsitz nicht wechselt, erklärt Hugger, der wiederum den Vorsitz des Gemeindeverwaltungsverbands Immendingen-Geisingen hat.

Auch Joachim Löffler, Bürgermeister von Emmingen-Liptingen, geht davon aus, dass der neue Vorsitzende aus Immendingen oder Geisingen sein wird. Denn bisher sei es so gewesen, dass einer der beiden größten Wasserabnehmer – also Immendingen oder Geisingen – den Vorsitz hat. „Wir sind ein kleiner Wasserabnehmer, ich werde meinen Hut nicht in den Ring werfen“, sagt er auf Nachfrage unserer Zeitung.

Und was sagt der heiß gehandelte Kandidat aus dem Geisinger Rathaus? „Das ist keine große Sache. Ich werde meinen Hut in den Ring werfen“, schildert Martin Numberger im Gespräch mit unserer Zeitung. Da man sich in der Vergangenheit auf den Konsens geeinigt hat, dass einer der beiden großen Kommunen dieses Amt bekleide, seien auch die Verwaltungen entsprechend aufgestellt. Es ist also zu erwarten, dass Numberger in der Sitzung am Donnerstag, 14. November, als Vorsitzender des Zweckverbands Wasserversorgung Unteres Aitrachtal gewählt wird.

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